Hans Demant

VW und Suzuki im Streit

— 20.10.2011

Schritt nach vorne

Es ist immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Manager Hans Demant signalisierte auf einem Kongress die Bereitschaft von VW, im Streit mit Suzuki auf den verärgerten Partner zuzugehen.

Europas größter Autobauer Volkswagen hält auf dem angestrebten Weg zum weltweiten Marktführer mit aller Macht an Suzuki als wichtigem Verbündeten fest. Angesichts des weiter schwelenden Konflikts mit dem japanischen Autobauer betonte nun der ehemalige Opel-Chef und jetzige VW-Manager Hans Demant: "Wir sind bereit, wieder auf Suzuki zuzugehen. Die Rückgabe des Anteils von 20 Prozent kommt für VW nicht infrage." Suzuki und Volkswagen hätten zwar komplementäre technologische Ansätze. "Aber die Industrielogik stimmt nach wie vor", so Demant am 20. Oktober 2011 auf einem Kongress im österreichischen Graz.

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Die beiden Hersteller werfen sich gegenseitig Vertragsverletzung vor. Während die Japaner von Volkswagen die Scheidung fordern, schlossen die Wolfsburger zwischenzeitlich eine Übernahme des aktuellen Kontrahenten nicht aus. Suzuki gilt eigentlich als wichtiger strategischer Partner von VW in Asien, vor allem auf dem indischen Markt. Laut Demant, der bei Volkswagen für die Koordination internationaler Projekte zuständig ist, sind VWs Ziele für 2018 aber nicht vom Erfolg oder Nichterfolg der Zusammenarbeit mit Suzuki abhängig.

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