VW und Suzuki im Streit — 24.11.2011
Suzuki ruft Schlichter an
Suzuki reicht's. Die Japaner haben im Streit mit VW ein internationales Schiedsgericht angerufen. Die Wolfsburger hingegen klammern sich weiter an die Partnerschaft.
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Suzuki hatte sich zu Beginn der Auseinandersetzungen auch daran gestört, in den VW-Büchern als assoziiertes Unternehmen geführt zu werden. Das Familienunternehmen pocht auf seine Unabhängigkeit. Die Partnerschaft habe Suzuki nicht die gewünschten Vorteile gebracht, lauten die Vorwürfe des Kleinwagenspezialisten. VW sieht sich hingegen übergangen, da die Japaner bei Fiat Dieselmotoren bestellten. Ursprünglich sollten die Japaner VW dabei helfen, den Wachstumsmarkt Indien zu erobern. Suzuki hatte sich vor allem Einblick in die technische Entwicklung bei Europas größtem Hersteller versprochen. Volkswagen wies die Vorwürfe erneut zurück. "Wir sind sehr enttäuscht über diesen Schritt von Suzuki und können diesen in keinster Weise nachvollziehen", hieß es in einer Reaktion aus Wolfsburg. "Es gibt keinerlei rechtliche Basis, die Aktien zurückgeben zu müssen." Volkswagen werde an seinem Anteil an Suzuki festhalten. Der Konzern sehe dem Verfahren gelassen entgegen.
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Kommentare zum Artikel (4)
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@Kodak: Ja, und dieser an Arroganz nicht zu übertreffende Autobauer hält hier in D. immer noch über 20% Marktanteil, trotzdem seine Firmenpolitik in jeder Hinsicht inakzeptabel ist. Z.B. das Festhalten am "VW-Gesetz", ein Sonderschutzwall für Vater Staats Hätscheltätschel-Lieblingskind..., desweiteren das Verhalten gegenüber den "assoziierten" Suzuki-Leuten..., das zeitweilige Streuen von Opel-Verkaufsgerüchten an Hyundai, lanciert über "gewisse" Medien, usw...., mir kommt kein VW vors Haus!
Quelle?
Glaube nicht, dass Suzuki ein assoziiertes Unternehmen ist.
Das würde dann auch deutlich zeigen, wie VW seinen Partner Suzuki behandelt.
Außerdem hat sogar die VW-Werkszeitung hier vor nicht all zu langer Zeit Suzuki ebenfalls als eine Marke des VW-Konzerns benannt (Grafik mit allen Logos des VW-Konzerns inkl. dem von Suzuki).
Das zeugt schon von einer gewissen Arroganz.
"in den VW-Büchern als assoziiertes Unternehmen geführt zu werden."
Scheinbar hat Suzuki die Bilanzierungsregeln nach at equity Methode nicht ganz verstanden.