VW-Verschiffung Emden

VW-Werk Emden

— 26.06.2008

Produktion verhagelt

Ein Unwetter hat für schwere Schäden im VW-Werk in Emden gesorgt. Jetzt müssen 30.000 Fahrzeuge auf Beulen untersucht werden. Verzögerungen bei der Auslieferungen sind nicht auszuschließen.

Ein Gewitter mir Tischtennisballgroßen Hagelkörnern hat am Sonntag (22. Juni 2008) bis zu 30.000 Fahrzeuge auf den Freiflächen rund um das Volkswagenwerk Emden beschädigt. Betroffen sind nicht nur VW-Modelle, sondern auch Fahrzeuge der anderen Konzernmarken, die von Emden aus in alle Welt verschifft werden. Obwohl viele der Neuwagen mit einer Schutzfolie beklebt sind, muss jedes einzelne Fahrzeug einer Qualitätskontrolle unterzogen werden, um vor der Auslieferung Schäden auszuschließen. "Der Kunde kann Top-Qualität erwarten, da geht Qualität vor Zeit", sagte VW-Sprecher Christoph Adomat. VW hat ein etwa 100-köpfiges Spezialisten-Team aus allen Werken zusammengezogen, um die Qualitätsüberprüfungen so schnell wie möglich abschließen zu können. Weil die Produktion in Emden weiterläuft, hat der Konzern Ausweichflächen angemietet, um aktuell gerfertigte Fahrzeuge lagern zu können.

Wegen der Überprüfung kann sich die Auslieferung der Fahrzeuge nach hinten verschieben. "Auf Grund der notwendigen Qualitätsüberprüfung jedes einzelnen Fahrzeuges können wir leider nicht ausschließen, dass es zu Verzögerungen kommt", sagte Adomat. Finanzielle Folgen hat das Unwetter für Volkswagen nicht. Das Unternehmen ist gegen Hagelschäden versichert.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.