VW will Phaeton-Absatz in den USA ankurbeln

VW will Phaeton-Absatz in den USA ankurbeln

— 28.10.2004

Dicke Prämien für Verkäufer

VW verzweifelt am Phaeton: In den USA bekommen die Händler jetzt sogar 10.000 Dollar Prämie für jedes verkaufte Exemplar.

Volkswagen will mit hohen finanziellen Anreizen für seine US-Händler den enttäuschenden Absatz des Phaeton ankurbeln. In den USA erhielten die Händler für jedes verkaufte Exemplar der Luxuslimousine eine Prämie von 10.000 US-Dollar, sagte der Sprecher von VW USA, Steve Kays, dem "Handelsblatt". Bis Ende September hätten die Wolfsburger in den Staaten nur rund 1100 Phaeton abgesetzt.

Das von VW-Chef Bernd Pischetsrieder vorgegebene Jahresziel von 2500 bis 3000 Fahrzeugen werde kaum erreicht werden können, schreibt die Zeitung. Der Phaeton wird in Dresden gebaut und bereitet seinem Hersteller auch auf dem deutschen Markt Kopfschmerzen. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall sehen in dem Luxusmodell eine Ursache für die Misere von Europas größtem Autokonzern.

Vor einem Jahr wurde der Phaeton zum Dumpingpreis auf dem US-Markt eingeführt: Der V8 4.2 kostete mit umgerechnet 55.258 Euro rund 18.000 Euro weniger als in Deutschland, beim W12 6.0 betrug der Unterschied sogar 32.154 Euro. VW begründete die harte Preispolitik mit dem "allgemein niedrigeren Preisniveau in den USA".

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