Warnung vor Frankreich-Reisen

Warnung vor Frankreich-Reisen

— 08.11.2005

Lieber im Taxi nach Paris

Der AvD empfiehlt, bei Reisen nach Frankreich das Auto lieber daheim zu lassen: Bei "Umsturz und Aufruhr" zahlt die Kasko nicht.

Wegen der eskalierenden Unruhen in den Pariser Vororten rät der Automobilclub von Deutschland (AvD) bei Reisen nach Frankreich zu großer Vorsicht. Großstädte sollten nicht mit dem eigenen Auto angesteuert werden, Caravan-Gespanne und Wohnmobile sind auf offiziellen Campingplätzen am sichersten aufgehoben. Wer trotzdem mit dem Auto reist, sollte es grundsätzlich über Nacht in bewachten Parkhäusern oder Garagen abstellen.

Bei "Umsturz und öffentlicher Aufuhr" – und dazu zählt die aktuelle Situation in Frankreich – seien Schäden durch Brandstiftung und Vandalismus durch die meisten Kasko-Versicherungen nicht abgedeckt, warnt der AvD. "Laternenparken" kann in Konflikregionen als fahrlässiges Verhalten gewertet werden.

Größeren Ansammlungen von Menschen sollte man aus dem Weg gehen, Stadtteile mit hohem Konfliktpotential meiden und lieber unauffällig gekleidet unterwegs sein. Wenn eine Situation außer Kontrolle gerät, wird "größte Zurückhaltung und sofortiger Rückzug" empfohlen. In der nächsten Zeit dürfte mit zahlreichen Polizeikontrollen zu rechnen sein – besonders junge Leute und Schüler sollten also ihre Ausweisdokumente griffbereit halten.

Autor: Michael Voß

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