Watschen für Sixt-Werbung

Watschen für Sixt-Werbung

— 23.08.2002

Mieten mit Gewalt

Der Deutsche Werberat hat Autovermieter Sixt gerügt – wegen einer Gewalt-Szene in einem TV-Spot.

Witzigkeit kennt bekanntlich keine Grenzen. Aber was zu weit geht, geht zu weit: Weil Sixt einen Fernsehspot nicht zurückziehen wollte, sprach der Deutsche Werberat eine Rüge aus. Die in dem Film gezeigte Gewaltanwendung überschreite die Grenze des Zumutbaren, erklärte das Selbstkontroll-Organ der Werbewirtschaft. Der Spot zeigt eine Kundin, die dem Mitarbeiter eines Autohauses eine Pistole in den Mund hält. Sie will von ihm eine Antwort erzwingen, ob Sixt günstiger sei als andere. Der Streifen wurde von der Sixt-Agentur Jung von Matt produziert und ist Teil einer Serie von fünf Werbefilmchen, die auf real mitgeschnittenen Szenen einer versteckten Kamera basieren. Auch die für Sixt entworfenen Anzeigenkampagnen der Hamburger Agentur wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach kritisiert – und von anderen zum Kult erklärt: Die Kreativen ließen zum Beispiel Angela Merkel die Haare zu Berge stehen. Und Pop-Produzent Dieter "Brother Louis" Bohlen bekunden, die einzige Frau, von der er sich etwas sagen lasse, sei die Stimme des Navigationssystems.

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