WEC

WEC: André Lotterer zieht den Vergleich

— 14.04.2016

LMP1 macht mehr Spaß als Formel 1

André Lotterer gehört zu Audis Speerspitze in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Vor dem Auftakt erklärt er, wieso die LMP1 fahrerisch mehr Spaß macht.

Wenn am Wochenende die neue WEC-Saison beginnt, dann ist er wieder einer der Mitfavoriten: André Lotterer, 34 Jahre alt, schon drei Mal Sieger beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Und Audi-Werksfahrer. Mit dem neuen Audi-Update (mehr Power aus dem kinetischen Energierückgewinnungssystem und deutlich verbesserte Aerodynamik) macht der Audi R18 LMP1 noch mehr Spaß als bisher.
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André Lotterer hat sichtlich Spaß an der LMP1-Klasse

Lotterer im AUTO-BILD-MOTORSPORT-Gespräch über die ersten Fahreindrücke: „Wir verfügen jetzt über mehr Hybridenergie und die muss auf einer Runde natürlich verschieden rekuperiert und verteilt werden. Fahrerisch ist das Auto eine interessante Weiterentwicklung.“

In der LMP1-Serie ist Lotterer jedenfalls sehr zufrieden: „Die LMP1 macht einen Haufen Spaß. Mit unseren etwa 1000 PS beschleunigt das Auto brutal. Die Aerodynamik erlaubt es uns auch, schnell durch die Kurven zu fahren und die Reifen erlauben es uns, jede Runde zu pushen. Von daher können wir Fahrer alles umsetzen, was wir uns vorstellen.“

2014 fuhr Lotterer in Spa einen Formel-1-Grand-Prix

Beim Großen Preis von Belgien 2014 absolvierte er einen Gaststart in der Formel 1 für Caterham. Er beließ es bei einem Auftritt - weil die LMP1 mehr Spaß macht. „Für mich macht es im LMP1 mehr Spaß, weil ich damit härter pushen kann. Es war toll mal ein Formel-1-Fahrer gewesen zu sein, aber fahrerisch war ich enttäuscht, dass es nicht schneller ging, dass man nicht mehr Grip hatte. Ich war überrascht, dass man viel früher bremsen musste als im LMP1“, sagt Lotterer.

Gerade die Reifen sind ein limitierender Faktor: In der Formel 1 werden zur Generierung von strategischen Unterschieden schnell verschleißende Reifen gebaut. In der LMP1 baut Michelin aber möglichst langlebige Reifen. In Le Mans sind bis zu fünf Stints, also rund 700 Kilometer, mit einem Satz Reifen drin.
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Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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