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WEC: BMW und die GT-Pläne

— 19.07.2017

Le-Mans-Debüt für Zanardi?

BMW steigt 2018 in die Sportwagen-Weltmeisterschaft ein. Ein Jahr später könnte Alessandro Zanardi sein Le-Mans-Debüt für die Bayern geben.

41 Formel-1-Rennen, ein WM-Punkt – eigentlich ist das keine Bilanz, mit der sich ein Rennfahrer nachhaltig ins Gedächtnis der Fans katapultiert. Und doch ist Alessandro Zanardi vielen Rennfans ein Begriff: Denn der Italiener zeigte nach seinem schweren IndyCar-Crash 2001 am Lausitzring, bei dem er beide Beine verlor, Kämpferherz. Bei den Paralympischen Spielen holte er im Handbike mehrere Goldmedaillen, im Motorsport gewann er wieder Rennen in der Tourenwagen-WM. 2016 wurde er dafür von ABMS mit dem goldenen Schuh für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Seit Jahren ist Zanardi mit der Marke BMW verbunden. Und die Bayern steigen 2018 in die Sportwagen-Weltmeisterschaft ein – mit einem Modell für die GT-Pro-Klasse. Das könnte auch die Zukunft von Alex Zanardi sein.

Marquardt macht auf einen Zanardi-Le-Mans-Einsatz Hoffnung

In Le Mans war der 50-Jährige noch nie unterwegs. Ein Debüt 2018 ist zwar unrealistisch. Der Kampf in der GT-Klasse mit den Werken Ford, Ferrari, Porsche, Aston Martin und für Le Mans auch Corvette ist so eng, dass BMW nur Werksrennfahrer einsetzen wird. Der Verkauf eines GT-Fahrzeugs für die Amateurklasse ist erst ein Jahr nach dem Debüt des Modells erlaubt. Also 2019. Dann ist ein Zanardi-Debüt aber auch durchaus möglich.

AUTO BILD MOTORSPORT sprach BMW-Motorsportchef Jens Marquardt darauf an. Marquardt: „Mit Alex werden wir uns sicherlich noch das eine oder andere tolle Projekt überlegen. So etwas sollte man gewiss nicht ausschließen.“

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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