BMW

WEC: Fünf Marken dabei

Darum boomt die GT-Klasse

Die GT-Klasse boomt. In dieser Saison ist auch BMW dabei. Und gesellt sich damit zu Porsche, Ferrari, Ford und Aston Martin.  
Hier dröhnen noch hubraumstarke Motoren! Die GTE ist die Königsklasse der GT-Sportwagen. Und die boomt: BMW ist 2018 als fünfte Marke dabei. Die ersten Rennen haben die Münchner schon in der amerikanischen Sportwagenmeisterschaft absolviert, am Wochenende startet nun auch in Spa die Sportwagen-WM (Eurosport überträgt die Schlussphase und die Highlights des Rennens am Samstag ab 18.15 Uhr).
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„Wer als Hersteller GT-Rennen bestreitet, macht nichts verkehrt“, sagt Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser (48) zu ABMS. „Es sind Autos, die von der Serie abgeleitet sind, mit denen sich die Fans identifizieren. Und durch die Leistungsangleichung hat jeder Hersteller die Chance auf einen Sieg.“

BMW steigt 2018 auch in die WEC ein

Porsche hat in Amerika bereits die zwölf Stunden von Sebring gewinnen können, mit Frédéric Makowiecki, Patrick Pilet und Nick Tandy. BMW fuhr bisher noch hinterher.
In der WEC konnte Porsche mit dem 2017 entwickelten 911 RSR GTE erst ein Rennen in Lime Rock gewinnen. Anders als Ford, Ferrari und BMW hat man keinen Turbomotor eingesetzt, sondern favorisiert den Saugboxer. Walliser: „Der gehört zur Porsche-Philosophie.“ Den GTE gibt es für rund 285 000 Euro nämlich auch für die Straße zu kaufen. Dort ist er bis auf ein paar technische Raffinessen wie Dämpfer und Reifen identisch mit dem Rennmodell.
Weil inzwischen sechs Hersteller an Bord sind, wird auch über Hybridisierung nachgedacht. Aber Walliser winkt ab. Stattdessen plädiert Porsche für eigenständige GT-Rennen oder Autos wie den 911 RSR in der DTM. Der Sportchef: „Technisch wäre das umsetzbar. Und GT-Rennen sind bei Fans beliebt.“ Denn hier dröhnen die Motoren noch…         
 

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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