Die schönsten Bilder vom Porsche 911 RSR

WEC: Porsche verliert letztes Rennen

— 19.11.2017

Mit gebrochenem Zeh zum Sieg

Das hat sich Porsche zum Abschied sicherlich anders vorgestellt: Trotz Pole-Position verliert die deutsche Premiummarke das Abschiedsrennen aus der LMP1-Klasse.
 

Mit den Plätzen zwei und drei in Bahrain geht ein vierjähriges Kapitel für Porsche zu Ende. Der wahrscheinlich spektakulärste, auf jeden Fall aber der komplexeste Porsche-Prototyp geht in Rente. Zu den 17 Siegen in den 34 Langstrecken-Rennen kam aber leider kein 18. mehr dazu. Trotz Porsches Pole-Position setzte sich Toyota durch.
Die Porsche-Titelfahrt: Details

Das Trio Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Anthony Davidson feierte den dritten Sieg in Folge. Es reicht trotzdem nur zum Vizetitel, weil das Porsche-Trio Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber schon seit China als Meister feststand. Für Davidson war es eine qualvolle Siegesfahrt: „Beim hastigen Fahrerwechsel während einer Gelbphase hab ich mir einen Zeh gebrochen“, gesteht der Brite.

Aston Martin ist mit Mathias Lauda Meister

In der zweiten Prototypen-Klasse (LMP2) setzten sich Bruno Senna, Nicolas Prost und Julien Canal durch. Senna und Canal sind damit Meister. Prost nicht. Grund: Er verpasste das Rennen am Nürburgring wegen einer Terminüberschneidung mit der Formel E. Senna peilt als nächstes den Gesamtsieg in Le Mans an. Wahrscheinlich steigt Rebellion 2018 wieder in die LMP1-Kategorie auf. Mit einem Fahrzeug von Le-Mans-Spezialist Oreca.

Die GT-Pro-Klasse hat Ferrari bereits in Shanghai gewonnen. Der dazugehörige Fahrertitel geht auch an die Scuderia: James Calado und Alessandro Pier Guidi sind neue GT-Meister. In der GT-Amateurklasse setzten sich Mathias Lauda, Pedro Lamy und Paul Dalla Lana im Aston Martin Vantage durch.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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