WEC

WEC: Quali auf dem Nürburgring

— 23.07.2016

Audi-Revanche mit Doppel-Pole

Audi schlägt am Nürburgring zurück: André Lotterer und Marcel Fässler starten das Sechs-Stunden-Rennen von der Pole-Position. Porsche ist dicht dran.

Das größte Rennen des Jahres, die 24 Stunden von Le Mans, sind verloren. „Aber es gibt auch noch eine Weltmeisterschaft zu gewinnen“, sagt Audis neuer LMP1-Leiter Stefan Dreyer im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT. Ein Machtwort bei der Machtübernahme also. Und mehr als nur lose Worte: Mit der Doppel-Pole für das Sechs-Stunden-Rennen morgen am Nürburgring (Schlussphase ab 17.45 Uhr auf DMAX) hat Audi Taten folgen lassen. André Lotterer und Marcel Fässler führen das Feld beim fliegenden Start an.

Die Sportwagen-WM gastiert auf dem Nürburgring

Die verbesserte Performance kommt nicht von ungefähr: Die drei LMP1-Werksteams Audi, Porsche und Toyota haben eine neue Aerodynamik-Spezifikation mit zum Nürburgring gebracht. Mit wesentlich mehr Antrieb als in Le Mans mit den langen Geraden. André Lotterer gibt sich im Gespräch mit ABMS zuversichtlich: „Der Sieg muss das Ziel sein. Beim Test waren wir auch sehr zufrieden, aber wenn irgendetwas nicht stimmt, dann ist man schnell aus dem Arbeitsfenster und da, wo man nicht sein möchte.“

Dass er und Fässler auf Benoît Tréluyer, der verletzungsbedingt ausfällt, verzichten müssen, ist kein großer Nachteil. „Natürlich ist es schade, dass Benoît nicht dabei sein kann“, sagt Lotterer. Aber: „Der einzige Vorteil ist, dass wir so mehr zum Fahren kommen. Bei drei Fahrern ist es bei einem Sechsstunden-Rennen nicht so einfach, gerade im Training. Wenn es da Misch-Bedingungen gibt wie hier kann es schon mal sein, dass du Pech hast und keine Runden im Trockenen hast. Da ist die Vorbereitung also schwieriger. Das könnte hier ein Vorteil sein.“

Toyota fehlte auf Audi im Qualifying eine Menge Holz

Zwar startet Audi morgen von den Plätzen eins und zwei, aber Porsche ist nicht weit weg. Im Qualifying waren die Zuffenhausener bis auf wenige Zehntelsekunden dran an Audi. Und die trockenen Bedingungen, die für morgen vorhergesagt sind, helfen Porsche. Der dramatische Le-Mans-Verlierer Toyota hat einen größeren Rückstand. Hier zeigt sich, dass die Japaner das Fahrzeug voll auf Le Mans ausgerichtet haben.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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