Der neue Audi R18 e-tron quattro

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WEC: Starterliste für 24h Le Mans

— 08.02.2016

So viele Deutsche sind dabei

Obwohl es so viele Starter wie nie beim legendären 24-Stundenrennen von Le Mans im Juni geben wird, wird die Zahl der deutschen Fahrer 2016 sinken.

Le Mans stellt 2016 einen Teilnehmerrekord: 180 Fahrer sind ein Novum in der 93-jährigen Geschichte des Langstreckenklassikers. Zwar machten sich schon in den 50er Jahren 60 Teams auf dem Weg an die Sarthe, aber damals wechselten sich meistens nur zwei statt drei Fahrer ab. Unfassbar: Trotz 180 Startern wird es am 18. und 19. Juni wohl bedeutend weniger deutsche Piloten geben als noch im Vorjahr!

Ex-Sieger André Lotterer greift wieder im Audi an

LMP1:
In der Top-Prototypenklasse streichen Porsche und Audi ihren dritten Wagen. Pech für Rene Rast (29), der erst 2015 ins Audi-Aufgebot befördert wurde. Nico Hülkenberg (28) kann seinen Gesamtsieg ohnehin nicht verteidigen, weil gleichzeitig der Große Preis von Europa in Aserbaidschan auf dem Programm steht. Fünf Deutsche sind in der LMP1-Klasse trotzdem schon fix: Weltmeister Timo Bernhard (34) wird wieder für Porsche starten, genauso wie Marc Lieb (35), der schon drei Klassensiege in Le Mans vorzuweisen hat. André Lotterer (34) will im neuen Audi R18 e-tron quattro seinen vierten Le-Mans-Gesamtsieg.

Die erfolgreichsten F1-Fahrer in Le Mans

Die erfolgreichsten F1-Fahrer in Le Mans Die erfolgreichsten F1-Fahrer in Le Mans Die erfolgreichsten F1-Fahrer in Le Mans
Bei den Privattiers setzt das ByKolles-Team von Ex-Formel-1-Teamchef Colin Kolles und dessen Vater Romulus Kolles wieder auf Pierre Kaffer (39), einen Klassensieger der Saison 2009. Rebellion vertraut weiter auf den ehemaligen F1-Fahrer Nick Heidfeld (38). Nicht ausgeschlossen ist eine Rückkehr von Daniel Abt (23): Er trennte sich vor Saisonablauf 2015 zwar von Rebellion, um sich ganz auf die Formel E zu fokussieren, aber weil Mathias Beche (29) in Le Mans lieber für TDS in der LMP2-Klasse fahren will, ist bei Rebellion noch ein Cockpit für einen Gaststarter frei.

DTM-Pilot Mike Rockenfeller hätte Zeit

LMP2:
Obwohl die LMP2-Klasse mit 22 Teams die meisten Teilnehmer stellt, ist bislang kein deutscher Fahrer dabei – wie schon 2015. Andreas Wirth (31) wollte für Courage mit einem BR Nissan starten, steht aber bislang nur auf der Reserveliste.

LMGTE-Pro: Dank der Ford-GT-Werksrückkehr 50 Jahre nach dem Gesamtsieg in Le Mans sind mindestens zwei deutsche Fahrer in der Profi-Gran-Tourismo-Klasse vertreten: Stefan Mücke (34) und Dirk Müller (40) werden jeweils einen Ford-GT für das Ganassi-Team pilotieren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Mike Rockenfeller (32) wie schon in Daytona neben Jan Magnussen (42) und Antonio García (35) für Corvette starten wird. Eine Terminüberschneidung mit der DTM gibt es jedenfalls nicht.

Der Ford GT und seine Fahrer

Ford GT in der WEC Ford GT in der WEC Ford GT in der WEC

Stefan Mücke fährt für Ford mit

LMGTE-AM:
Christian Ried (36) wechselt in der GT-Amateurklasse vom familieneigenen Proton-Team zu KCMG – fährt allerdings auch dort einen Porsche 911 RSR. Bisher ist Ried damit der einzige deutsche Fahrer in der LMGTE-Am-Klasse. Die Chancen stehen allerdings gut, dass Marco Seefried (39) für Proton ebenfalls einen Porsche pilotieren wird. Nicht ausgeschlossen ist außerdem ein Engagement von Roald Goethe (55) bei Aston Martin. Er machte 2015 durch einen Unfall im Anschluss einer Überrundung durch Hülkenberg Schlagzeilen.

Bisher stehen also acht Deutsche fest. Ein weiterer Starter ist wahrscheinlich, drei weitere durchaus denkbar. Das sind aber weniger als noch letztes Jahr (15!) und erst recht weniger als 1981 und 1993, als jeweils 19 Piloten aus Deutschland in Le Mans vertreten waren, darunter Rallye-Ass Walter Röhrl und Ex-F1-Pilot Hans-Joachim Stuck.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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