Wechselkennzeichen: Front der Befrworter

Wechselkennzeichen: Kommentar

— 17.01.2014

Keine Hoffnung

Es war ein langer, aber scheinbar erfolgreicher Kampf. Peter Ramsauer wollte das Wechselkennzeichen in zwei Schritten einfhren. Nun ist der Verkehrsminister weg und das "W" wohl auch. Schade, findet AUTO BILD-Redakteur Claudius Maintz.

Der frhere Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte einen Plan: Er wollte das Wechselkennzeichen in zwei Etappen zum Erfolg bringen. Schritt Nummer eins war vollbracht, das neue, von AUTO BILD erfundene Nummernschild kam im Juli 2012 nach zhem Ringen. Vorerst ohne Steuerrabatt, darum wollte sich Ramsauer in seiner zweiten Amtsperiode kmmern. Womit wir beim Kern des Problems sind: Wechselkennzeichen-Fan Ramsauer ist nicht mehr im Amt, Gegner Wolfgang Schuble (CDU) aber immer noch Finanzminister. Zudem regiert die Union jetzt mit einer Partei, die nicht unbedingt zu den glhendsten Verfechtern dieser neuen Nummer gehrt: der SPD.

E-Auto und Kombi, Youngtimer und Cabrio

Finanzminister Wolfgang Schuble (CDU) ist und war ein Skeptiker in Sachen Wechselkennzeichen und weiterhin im Amt.

Schade, das W-Kennzeichen htte bedarfsgerechte Mobilitt gefrdert. Familien knnten sich fr Stadtfahrten ein modernes Elektroauto und fr den Urlaub einen gebrauchten, gerumigen Kombi anschaffen. Autoliebhaber einen Youngtimer oder ein Cabrio. All das htte das Kfz-Gewerbe in Schwung gebracht, Finanzminister Schuble zustzliche Mehrwertsteuer-Millionen beschert. Leider hat er das nie eingesehen. Schade drum.

Autor: Claudius Maintz

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