Weiter Ärger um Rußfilter

Weiter Ärger um Rußfilter

— 15.11.2007

Es brummt und ruckelt

Der VW-Konzern hat weiter mit Motorenproblemen bei seinen Diesel-Autos zu kämpfen. Grund: Die werksseitig eingebauten Rußpartikelfilter können verstopfen. Jetzt sollen "Low-Ash-Öle" für Abhilfe sorgen.

Die Probleme mit werksseitig eingebauten Rußpartikelfiltern sind noch immer nicht gelöst. Nachdem es besonders im VW-Konzern zu zahlreichen Klagen über regelmäßige Regenerationsfahrten sowie über Leistungsverluste bei 2.0-TDI-Motoren mit Pumpe-Düse-Technik gekommen war, bot Audi eine neue Software als Lösung an. Mitglieder einer Interessengemeinschaft von 39 Betroffenen klagen auch zwei Monate später über Motorenprobleme. "Der VW-Konzern mauert und spielt auf Zeit", so Holger Opitz von der Interessengemeinschaft. Beim gerade ausgelaufenen Audi A4 "brummt und ruckelt" (Opitz) die Filterreinigung nach Autobahnfahrten angeblich sogar noch stärker als vor der Software-Erneuerung. Einem Betroffenen erklärte ein Audi-Außendienstmitarbeiter, diese Lösung sei für Autos entwickelt, die nur auf Kurzstrecken unterwegs sind. Audi weiß von derlei Problemen nichts. Inzwischen sind weitere Fälle von verstopften Rußfiltern aus dem VW-Konzern bekannt, etwa beim Seat Altea und beim Skoda Octavia RS, jeweils mit 2.0-TDI-Motor. Nach Angaben des TÜV Süd sorgen auch Additive im Motoröl für verstopfte Filter. Ölasche aus verbranntem Motoröl kann die Filterwirkung beeinträchtigen. Abhilfe sollen "Low-Ash-Öle" schaffen, wie sie auch Audi verwendet. Sind Sie mit Ihrem Rußfilter zufrieden? Auf unserer Homepage können Sie abstimmen.

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