Weltkriegsbombe: A3 bei Offenbach gesperrt

Weltkriegsbombe: A3 bei Offenbach wieder frei

— 21.08.2014

Bombenloch in A3 verschlossen

Auf der A3 bei Offenbach klaffte nach der Sprengung einer Weltkriegsbombe ein Loch. Seit Donnerstagmorgen ist die Autobahn Richtung Würzburg wieder frei.

Klaffte bis Mittwochnacht in der Fahrbahn der A3: Ein Loch mit einem Durchmesser von zehn mal fünf Metern.

(dpa/brü) Auf der A3 bei Offenbach rollt der Verkehr nach der Sprengung einer Weltkriegsbombe wieder ungehindert Richtung Würzburg. Das zehn mal fünf Meter große und rund drei Meter tiefe Loch in der Autobahn 3 in Richtung Süden wurde in der Nacht zum Donnerstag mit Erde und Schotter gefüllt und mit frischem Asphalt abgedeckt. Um 4.30 Uhr wurde die wichtige Verkehrsader wieder für den Autoverkehr freigegeben. Die gezielte Sprengung einer Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg hatte am Dienstagabend in die Fahrbahn einen metertiefen Krater an einer Baustelle gerissen.Die Autobahn ist eine der wichtigsten Verbindungen für den Fernverkehr zwischen Köln und Würzburg.
Die aktuelle Stauprognose

Mitte Juli wurde diese Fliegerbombe bei Kassel entschärft. Sie war nur halb so schwer wie die jetzt gesprengte 10-Zentner-Bombe.

Der britische 500-Kilo-Blindgänger war am Dienstag neben der Autobahn 3 in der Nähe des Frankfurter Flughafens bei Bauarbeiten gefunden worden. Wegen des noch aktiven Säurezünders konnte die Bombe nicht entschärft werden. Sie wurde am Dienstagabend kontrolliert gesprengt. Laut Informationen von NDR Info war die Explosion mit einem mit 30.000 Liter Wasser gefüllten Polster gedämpft worden. Um die Fundstelle war zuvor eine 1000 Meter-Sicherheitszone eingerichtet worden. Betroffen war auch der Frankfurter Flughafen, in dessen Einflugschneise die Bombe lag. Dort waren zeitweise keine Landungen möglich.
Gerhard Gossens, Chef des Kampfmittelräumdienstes:
"Das kleine Loch in der Fahrbahn nehmen wir in Kauf."

Frankfurter Flughafen: Flugbetrieb wieder möglich

Am Flughafen lief der Betrieb am Mittwochmorgen wieder störungsfrei. Während der kontrollierten Sprengung der Zehn-Zentner-Bombe konnten am Dienstagabend rund eine Stunde lang keine Flugzeuge landen, berichteten der Flughafenbetreiber Fraport und die Deutsche Flugsicherung (DFS). Auch in der Vorbereitungsphase zur Detonation musste der Betrieb am Airport eingeschränkt werden. Daher wurden 22 Ausnahmegenehmigungen für Starts erteilt, weshalb die letzte Maschine erst gegen 23.50 Uhr startete. Das Nachtflugverbot in Frankfurt beginnt eigentlich um 23 Uhr.Hier eine Karte der A3 bei Offenbach:

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Autobahn Stau

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