ADAC-Straßenwacht-Bilanz 2008

ADAC-Einsätze 2008 ADAC-Einsätze 2008

Weniger ADAC-Einsätze 2008

— 03.02.2009

Batterie bleibt Klassiker

Mehr als 10.000 Mal pro Tag waren im Jahr 2008 die Helfer des ADAC oder seiner Partnerunternehmen im Einsatz. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Statistik. Die häufigste Notrufursache war wieder die streikende Batterie.

Die Zahl der Autopannen mit ADAC-Einsatz in Deutschland ist 2008 leicht gesunken. Ingesamt meldete Europas größter Automobilclub für das vergangene Jahr knapp 3,72 Millionen Einsätze – macht einen Rückgang von 2,4 Prozent gegenüber 2007. Umgerechnet waren die Gelben Engel 10.571 Mal pro Tag unterwegs, in 84 Prozent aller Fälle konnte nach eigener Auskunft das bewegungsunfähige Fahrzeug flott gemacht werden. Am heißesten für die Helfer war ein Tag mit bundesweiten Minusgraden: Montag, der 29. Dezember 2008. An diesem Datum waren der ADAC bei etwa 15 Notrufen pro Minute rund doppelt so häufig im Einsatz wie im Jahresmittel. 21.576 Pannen wurden behoben.

Weniger Reifenschäden, verschlossene Türen und leere Tanks

Der Klassiker bei den Pannenursachen bleibt mit 35,4 Prozent (bei 2,5 Millionen ausgewerteten Einsätzen ohne Straßendienstpartner) die leere oder defekte Batterie: 869.222 Mal – rund 10.000 Mal öfter als ein Jahr zuvor – war sie Ursache eines Hilferufes an den ADAC. Die Zahl der Reifenschäden sank mit 125.529 leicht im Vergleich zu 2007 (128.738), genau wie die Anzahl der defekten Generatoren (89.049 gegenüber 109.208). Auch das verschlossene Fahrzeug (106.061 Mal/110.497 Mal) und der leere Tank (36.697 Mal/38.419 Mal) nervten seinen Besitzer nicht mehr ganz so häufig wie ein Jahr zuvor.

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