Weniger Unfälle dank LED

— 14.01.2008

Leuchtdioden helfen

Auf der britischen Insel haben Autofahrer auf einigen Straßen bessere Sicht. Nicht dank einer eigenen leistungsfähigen Lichtanlage, sondern einer aktiven Beleuchtung der Straße mittels LED.



Erfolgreicher Test auf 120 britischen Straßen: In die Fahrbahnbegrenzung versenkte Leuchtdioden (LED) haben die nächtlichen Unfälle um bis zu 70 Prozent zurückgehen lassen. Der Straßenverlauf soll bei aktiver Beleuchtung 900 Meter weit erkennbar sein – etwa zehnmal so weit wie bei den herkömmlichen passiven Reflektoren. Die mit Solarstrom gespeisten LED ragen rund vier Millimeter aus der Straßendecke heraus und sollen zehn Jahre lang halten. Leuchtdioden eignen sich aufgrund ihrer Beschaffenheit besonders gut für Warnsignale. Sie arbeiten mit einem Halbleitermaterial und sind unempfindlich gegen Erschütterungen.

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