Werbekrise in der Formel 1

Sponsorenkrise in der Formel 1 Sponsorenkrise in der Formel 1

Werbekrise in der Formel 1

— 13.11.2002

Telekom, Veltins, Post – alle F1 müde

Sponsoren auf der Flucht: Drei millionenschwere Geldgeber steigen aus der Königsklasse aus.

Die Deutsche Telekom beendet Ende des Jahres die Partnerschaft mit McLaren-Mercedes. Der Kommunikations-Riese ließ sich sein F-1-Engagement mit Tochterfirma T-Mobile rund 1,5 Millionen Dollar pro Jahr kosten. Gerüchten zufolge zieht sich auch McLaren-Hauptsponsor West Ende 2003 nach dann sieben Jahren aus der Formel 1 zurück. Das Minus: 40 Millionen Dollar. Grund: Das Management des Tabak-Konzerns Imperial Tobacco, der die Zigaretten-Marke West 2001 für 5,1 Milliarden Euro von Reemtsma kaufte, will sparen. Imperial Tobacco war 1968 der erste Formel-1-Zigaretten-Sponsor (damals mit dem Schriftzug Gold Leaf bei Lotus).

Definitiv zieht sich Veltins 2003 nach fünfjähriger Partnerschaft mit BMW-Williams aus der Formel 1 zurück. Rund sechs Millionen Euro zahlte die viertgrößte deutsche Privatbrauerei pro Saison und Jahr an den deutsch-britischen Rennstall. "Wir konnten unsere Kommunikationsziele erreichen. Die Rennserie kann jetzt keine neuen Impulse geben", teilte das sauerländische Traditionsunternehmen mit. Die Deutsche Post, mit Tochter DHL und 15 Millionen Dollar jährlich bei Jordan im Rennen, kehrt 2003 der Formel 1 nach vier Jahren den Rücken.

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