Citroën-Werkstatt

Werkstatt-Test: Citroën kündigt Vertragswerkstatt

— 17.06.2010

Rauswurf nach Pfusch rechtmäßig

Voll daneben: Dieser Bremer Betrieb übersah im AUTO BILD-Werkstatt-Test alle sieben Mängel. Folge: Citroën kündigte den Vertrag. Der Händler klagte gegen den Rauswurf – und verlor.

Citroën hat einer Vertragswerkstatt zu Recht gekündigt. Das entschied jetzt das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf (Az. VI-W (Kart) 1/10). Grund: Der Bremer Betrieb Reinsch hatte im Werkstatttest von AUTO BILD (Heft 47/2009) alle sieben präparierten Mängel übersehen und das schlechteste Testergebnis aller Zeiten erzielt. Ausrede der Werkstatt: Der Monteur sei schuld, er habe lediglich ein dreiwöchiges Betriebspraktikum absolviert. Das ließen die Richter nicht gelten. Die Geschäftsführung habe es zu verantworten, wenn sie einen unerfahrenen Angestellten mit verantwortungsvollen Aufgaben betraue.

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Auch habe der Werkstattmeister die durchgeführten Arbeiten nur stichprobenartig überprüft. Im Urteil ist die Rede von "grob fehlerhafter Organisation der Arbeitsleistungen". Das Image der Marke Citroën sei durch das Fehlverhalten der Werkstatt zudem beschädigt worden, so das Gericht. Auch ohne Vertrag könne die Werkstatt nach wie vor Citroën-Fahrzeuge warten und reparieren.

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