West Coast Customs: Die Autos der Stars — 12.01.2012
Hier lassen Promis pimpen
Stars wie Sylvester Stallone und Justin Bieber kennen in Sachen Tuning nur eine Adresse: West Coast Customs. autobild.de zeigt, auf was die High-Society abfährt.
Was machen eigentlich die Jungs von West Coast Customs (WCC)? Die schrillen Autoschrauber, die durch die MTV-Serie "Pimp my Ride" auch in Europa bekannt wurden, sind nach wie vor fleißig. Das Team um WCC-Chef Ryan Friedlinghaus motzt kräftig auf. Natürlich auch im Fernsehen. Bei uns laufen die Folgen von" Street Customs" auf dem TV-Sender DMAX. Da schauen nicht nur ganz normale Tuning-Fans zu, sondern auch jede Menge Promis. Stars wie Society-Sternchen Paris Hilton, Rambo-Darsteller Sylvester Stallone oder Pop-Vögelchen Justin Bieber fahren auf die fetten Boliden aus Corona in Kalifornien ab.
Mustang für den guten Zweck: Die Darrell Gwynn Foundation unterstützt Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Das WCC-Pony wurde versteigert.
Der brasilianische Kampfsportler Anderson Silva lies sich von WVV seinen funkelnagelneuen
Chevrolet Camaro auseinander nehmen und anschließend im Transformers-Look wieder zusammensetzen. Für den Pitcher der Baseball-Mannschaft Los Angeles Angels, Ervin Santana (Major League), motzten Ryan Friedlinghaus und sein Team einen 2011er
Dodge Charger auf. Der auf den ersten Blick eher unauffällige Wagen glänzt mit einer ganz speziellen Besonderheit: Statt vier, hat der Charger zwei Türen und ist demnach "nur" noch ein Coupé. Muskelmann, Darsteller und Regisseur Silvester Stallone gab für das Action-Spektakel "The Expendables" drei klassische
Ford F-100 Pick-up bei den Tunern in Auftrag. Die seltenen Trucks aus dem Jahr 1955 waren zu Beginn der Restaurierung in einem wirklich schlechten Zustand, so WCC-Chef Friedlinghaus. Nach dem Ende der Umbauarbeiten verließen allerdings drei wunderschöne und agressiv aufgemotzte F-100 die Werkstatt. Eine F-100 wechselte auf der legendären Barrett-Jackson-Auktion in Arziona für 132.000 US-Dollar zwischenzeitlich den Besitzer.
Deutsche Fabrikate kommen bei WCC ebenfalls nicht zu kurz. Vom
Audi A8 über die Mercedes S-Klasse,
Maybach oder
Porsche Panamera – in Kalifornien erhalten alle ihren extrovertierten Feinschliff. Umbauten an deutschem Premium-Blech stellen die WCC-Mechaniker übrigens vor ganz besondere Herausforderungen. "Die Autos sind einfach perfekt zusammengebaut", so die WCC-Crew. Das Abenteuer, die Autos deutscher Kunden mit einer eigenen Werkstatt vor Ort aufzubrezeln, ging kräftig in die Hose. Nach nur einem Jahr musste WCC die Tore in Berlin wieder schließen.
Kommentare zum Artikel (17)
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@Harry, 14.01.2012 16:13Uhr
In den USA gibt es eine Menge Leute, welche die Performance verbessern (lassen) – und die Optik dazu. Das sind die Hot Rodder. Nur gehen die eben nicht zu West Coast Customs. Dort gehen die reichen Spießer hin.
›Hot Rod Magazine‹, ›Popular Hot Rodding‹ u. a. zeigen, wie es geht. Lingenfelter Racing, Jon (ohne ›h‹) Kaase oder Sonny's Racing Engines sind Top Adressen. Soweit es um Motorleistung geht, würde man dort Brabus etc. mitleidig belächeln (da geht es um Hubräume bis 16 Liter, Tendenz steigend).
Welch eine Sammlung manch dämlicher Kommentare. Wie tief müssen die Teller sein, um niemals über den Rand sehen zu können. Die Jungs von WCC machen ihren Job professionell. Ob nun der eine oder andere Kundenwunsch auch fragwürdig erscheint, Geschäft ist Geschäft.
Das einzige, wieso der TÜV dem hier im Weg steht, sind Kosten – das werden nämlich ganz fix mal Einzelzulassungen, die dann ihre 10.000€ kosten.
Hilfe, ich krieg Augenkrebs!
Wieder einmal zeigt sich, dass Geld haben und Stil haben in den häufigsten Fällen nicht zusammenpassen.
"Lächerliche Geschwindigkeitsbegrenzungen."
Und in Deutschland sinds 30 km/h und 50 km/h in Städten!!!
60 km/h für Lkw auf Landstrassen. HaHaHaHa