Michael Schumacher

Wirbel um Michael Schumacher

— 22.12.2015

Managerin verurteilt Spekulationen scharf

Wirbel um Michael Schumacher: Nach neuen Spekulationen über seinen Gesundheitszustand meldet sich die Managerin des Rekordweltmeisters zu Wort.

Als Weihnachtswunder hatte das Blatt es bezeichnet und auf seinem Cover mit der Schlagzeile aufgemacht, dass Michael Schumacher (46) wieder gehen könne. Diese Meldung der Illustrierten Bunte wurde allerdings schon wenig später von Schumachers Managerin Sabine Kehm (s. Bild oben) dementiert. „Leider werden wir durch einen Pressebericht zu der Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht”, sagte die enge Vertraute und langjährige Mitarbeiterin Schumachers auf Anfrage der Bild-Zeitung zu den Gerüchten.

Keine falschen Hoffnungen machen

Der Unglücksort in den französischen Alpen: Zwei Jahre ist es her, dass Michael Schumacher hier verunglückte

Vor knapp zwei Jahren, am 29. Dezember 2013 im französischen Meribel, erlitt der Rekordweltmeister der Formel 1 bei einem privaten Ski-Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und lag anschließend fast ein halbes Jahr im Koma. Seit September 2014 wird der siebenmalige Champion in seinem Haus in Gland am Genfer See behandelt. Zuletzt hatte Kehm betont, dass Schumacher zwar Fortschritte mache, diese allerdings immer in Relation zur Schwere seiner Kopfverletzungen gesehen werden müssten. Die jüngsten Spekulationen um den Gesundheitszustand des Deutschen verurteilte Kehm scharf. „Solche Spekulationen sind unverantwortlich, denn angesichts der Schwere seiner Verletzungen ist für Michael der Schutz seiner Privatsphäre sehr wichtig”, sagte Kehm.

Außerdem bedauerte die Managerin des ehemaligen Formel-1-Stars, dass sich wegen der falschen Berichterstattung „viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, falsche Hoffnungen machen.” Die Bunte hatte berichtet, dass Schumacher sehr dünn sei, mithilfe seiner Therapeuten aber ein paar Schritte gehen und ebenfalls einen Arm heben könne. Auch nach dem Dementi durch Kehm blieb das Blatt pikanterweise bei seiner Darstellung, wie ein Sprecher der Zeitschrift gegenüber der Bild-Zeitung bestätigte.
Fotos: Picture-Alliance

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