WM-Trip: Road to South Africa

Road to South Africa Road to South Africa

WM-Trip: Road to South Africa

— 18.05.2010

Von Kamerun an den Äquator

Am 5. April 2010 ist das "Road to South Africa"-Team in Hamburg gestartet. In der Woche vom 10. bis 16. Mai haben die Wagen es aus Kamerun bis über den Äquator geschafft – Strapazen inklusive!

Am frühen Morgen des 13. Mai bricht das Freunde-Tea, in Yaoundé (Kamerun) auf, um Richtung Kongo zu fahren. Die Nationalstraße dorthin entpuppt sich als schlechte Sandpiste, die geradewegs durch den immer dichter werdenden Dschungel führt. Entsprechend schwer ist das Vorankommen. Es ist Dunkel, bevor sie die Grenze erreichen, wo die "Road to South Africa"-Abenteurer nicht mehr passieren dürfen. Nach einer Nacht unterm prachtvolle Sternenhimmel geht es weiter. Vor allem landschaftlich ist Kamrun überragend, dichter Dschungel, Vulkane und schöne Strände.

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Tiefe Wasserlöcher und kaum befahrbare Furchen – der Kia Sorento im Dschungel.

Jetzt geht es im Kongo Richtung Brazzaville. Die Abfahrt hatte sich verzögert, weil die Kia Sorento noch betankt werden mussten. Seltsames Zeug, was dort in die Tanks gefüllt wurde, aber es scheint tatsächlich Diesel zu sein. Die "Straße" ist schlecht: 60 Kilometer "gute Strecke" und dann 60 Kilometer "schwierige Strecke" sollen den Abenteurern bevorstehen. Der erste entgegenkommende Holztransporter lässt auf bessere Straßenverhältnisse hoffen. Im ersten Örtchen bekommen die "Road to South Africa"-Teilnehmer neue Vorräte und nochmal die Bestätigung, dass die nächsten 60 Kilometer nun hart werden. Und so ist es auch: Wasserlöcher, steile Hänge und tiefe Furchen. Ein Kampf, bei dem immer wieder ein Fahrzeug fest hängt sich quer stellt und schließlich herausgezogen werden muss. Das Tagesziel Sembé rückt in weite Ferne. Fußgänger und Motorräder überholen, aber von Autos keine Spur. Die Teams stellen sich auf eine Nacht mit wilden Tieren im Dschungel ein. Schließlich eine Lichtung mit Häusern. Dort können die Zelte aufgeschlagen werden. Doch an Erholung ist in dieser Nacht wegen eines starken Gewitters kaum zu denken. Und auch der Strecke wird der Dauerregen nicht gut tun.

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Morgens muss schließlich einer der Kia Sorento repariert werden. Ein Stein in einem Wasserloch hatte die Bodenplatte beschädigt. Jetzt müssen die Mechaniker improvisieren – das ganze kostet zwei Stunden. Und die matschige Strecke macht die Weiterfahrt nicht einfacher. Dann kommen Schaltprobleme bei einem Wagen hinzu – das Getriebe scheint etwas abbekommen zu haben. Am Ende des Tages sind wieder nicht mehr als 35 Kilometer drin, aber Sembé, das Etappenziel vom Vortag, ist erreicht.

Die "RTSA"-Route

Nachdem alle erschöpft aber glücklich in Sembé angekommen sind, beginnt der neue Tag hoffnungsvoll. Ouesso lautet das 180 Kilometer entfernte Tagesziel. Nach einer Polizeikontrolle am Ortsausgang von Sembé geht es weiter. Doch die "gute Straße" soll erst 40 Kilometer hinter Sembé kommen. Nach 2 Stunden und 15 Kilometern türmt sich plötzlich ein Berg auf – und das mitten im Dschungel. Nur mühevoll gelingt es mit Hilfe der Seilwinden die Fahrzeuge hinauf zu bekommen. Bei Kia Nummer drei streilt die Lichtmaschine. Immer wieder müssen die Batterien der Fahrzeuge untereinander getauscht werden. Nach 40 Kilometern endlich eine gut befahrbare Piste. Um 23 Uhr erreichen alle Wagen Ouesso. Dort gibt es geteerte Straßen. Aber zu essen gibt es um diese Zeit nichts mehr – schon der dritte Abend in Folge.

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Auf dem Weg zum Äquator müssen diverse Flüsse überquert werden.

Am Vormittag des nächsten Tages wechseln die Mechaniker Andrzej und Andruschka (auch Lolek und Bolek genannt) die defekte Lichtmaschine. In der Großstadt Brazzaville, dem nächsten Ziel, soll dann das kaputte Getriebe repariert werden. Bis dahin muss es halten. Die Fahrt geht weiter auf einer befahrbaren Piste, direkt durch den Dschungel – flottes Vorankommen ist dadurch möglich. Doch nach ein paar Stunden endet die e Fahrt mal wieder. Ein Fluss verhindert die Weiterfahrt, der Preis für die Überfahrt von 75 Euro pro Fahrzeug bleibt auch nach einstündiger Diskussion unverhandelbar. Dann zwölf Brücken, die nach der Fährfahrt kommen und das rasche Weiterkommen behindern. Viele sind sehr schmal und teilweise kaputt. Der Motor eines Sorento zickt und geht immer aus, weil der Dieselfilter verschmutzt ist – kein Wunder bei der Spritqualität. Um 23 Uhr erreichen trotzdem alle Wagen die Äquatorstadt Makoua. Die Überquerung dieser Linie bleibt aber unspektakulär – kein erkennbares Zeichen am Straßenrand deutet auf die entsprechende Stelle.

Wie es weitergeht? Demnächst hier bei autobild.de! Weitere aktuelle Informationen zur "Road to South Africa" gibt es hier!

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