WM-Trip: Road to South Africa

Road to South Africa Road to South Africa

WM-Trip: Road to South Africa

— 28.05.2010

Von Brazzaville bis Windhoek

Am 5. April 2010 ist das "Road to South Africa"-Team in Hamburg gestartet. Bis nach Winhoek in Namibia haben sie es inzwischen geschafft. Hier ist der Wochenrückblick vom 17. bis 27. Mai!

In Brazzaville, Kongo, hat das "Road to South Africa"-Team einen Tag frei und nutzt ihn zur Erholung. Autos sauber machen, Mittagsschläfchen halten, Mails beantworten und über die Märkte bummeln. Interessante Sachen finden sich da, unter anderem "Team Guttenberg"-Wahlhelfer-Shirts und ohne Ende total originale Markenklamotten. Abends, bei der Suche nach einer Herberge für das Begleitteam, haben Die Teilnehmer Glück und finden ein halbwegs sauberes Dach über dem Kopf. Und nach mehreren Rückfragen klärt sich auch, warum es fürs gleiche Zimmer zwei verschiedene Preise gibt: Wer nur für ein paar Stunden da ist, zahlt weniger.

Zum Spezial: Road to South Africa

Die Fahrt mit der alten Fähre über den Kongo ist abenteuerlich – freundlich ausgedrückt.

Am nächsten Tag geht es mit der Fähre über den Kongo, von der Republik Kongo in die Demokratische Republik Kongo. Das bedeutet: Hafenzutrittsgebühr, Fährtickets, Ausreisestempel und "Beschleunigungs-Zulage": kostet alles Geld und viel Zeit. Und das einzige weitere Fahrzeug hat dann doch Vorfahrt auf die Fähre. Nach viel Chaos auf dem Schiff und einem gerade so vereitelten Diebstahl kommt das gesamte Team wohlbehalten auf der anderen Seite an. Noch mehr Chaos, wieder Papierkram, Dollar und Euro zum miesen Kurs tauschen und dann noch die "Desinfektion" der Autos mit Flusswasser und Spüli für schlappe 60 US-Dollar – pro Auto! Nach insgesamt neun Stunden ist Kinshasa erreicht.

"Road to South Africa" live verfolgen: Zum GPS-Tracking!

Dort kommt am nächsten Vormittag der neue Mitfahrer Peter an. Als er aufgenommen ist, fahren die drei Kia Sorento weiter in Richtung Süden. In Songololo wird auf einem Kirchengelände übernachtet. Die Beamten an der Grenze zu Angola sind am Tag drauf um 5.30 Uhr in der Früh noch nicht bereit, die Autos abzufertigen. Also warten, Luftdruck und Ölstand überprüfen, weiter zum angolanischen Posten und das gleiche Spiel nochmal. Übernachtung in einem chinesischen Arbeitskamp, Freude über die guten Asphaltstraßen, dann wieder Slalom über abenteuerliche Pisten nach Luanda. Im Stau 20 Kilometer vor der Stadt strenge Ermahnung durch die örtliche Polizei, dass in Angola nicht rechts überholt werden darf. Kurz darauf erweist sich ein Portugiese als Retter in der Not, gutes Hotel, richtiges Bett, herrlich! 

Die "RTSA"-Route

Verwirrung in Luanda: Termin beim örtlichen Kia-Händler und keiner weiß, wie lange man für die Fahrt hin braucht. Bei der Ankunft am Verkaufsraum dann die Neuigkeit, dass sich die Werkstatt 13 Kilometer vor der Stadt befindet. Kleine Entschädigung für den Umweg: Der Empfang bei den Kia-Schraubern ist sehr herzlich, die drei Sorento gehen sofort zur Überprüfung auf die Bühne. Dann die Hiobsbotschaft: Einer der drei Wagen muss in Luanda bleiben, das Getriebe muss getauscht werden. Also brechen die beiden verbleibenden Fahrzeuge schweren Herzens erstmal alleine auf, der Terminplan ist schließlich eng geschnürt.  

Zum Spezial: Road to South Africa

Je weiter das Team in Richtung Süden vordringt, desto häufiger kreuzen Zebras den Weg.

Luanda, Benguela, Lubango: Bis auf Cabinda haben die Teams damit alle Städte abgegrast, in denen für den Afrika-Cup neue Stadien gebaut wurden. Und immer wieder eine Erkenntnis: Diese Gegend der Welt ist ganz schön teuer (Burger 12€, Packung Kekse 3€, DZ im 2-Sterne-Hotel 120€). In der ersten Lodge in Namibia gibt es Eisbein und Wiener Schnitzel, dazu Championsleague im Fernsehen und eine gute Nachricht aus Luanda. Der dritte Sorento ist wieder unterwegs. Weiter geht es nach Windhoek. Nach Löwen such die Teilnehmer zwar vergeblich, dafür dürfen sie sich eine von "Ein Herz für Kinder" unterstützte Grundschule ansehen. Fußballspiel, strahlende Kinderaugen und Berichte in zwei lokalen Zeitungen. Man kann Schlimmeres in Afrika hinterlassen ...

Wie es weitergeht? Demnächst hier bei autobild.de! Weitere aktuelle Informationen zur "Road to South Africa" gibt es hier ! 

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