Verständnisbroschüre Lkw – Pkw Christian Keller und Dorothee Bär

Wörterbuch "Lkw – Pkw" wirbt um Verständnis

— 07.04.2015

Besseres Miteinander

Die neue Broschüre "Lkw – Pkw" wirbt um ein besseres Miteinander zwischen Lkw- und Pkw-Fahrern. Sie liegt kostenlos an vielen Raststätten aus.

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMVI, präsentiert mit den Partnern die neue Broschüre.

Das Miteinander von Lkw- und Pkw-Fahrern soll verbessert werden. Deshalb veröffentlicht die Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas" jetzt gemeinsam mit Partnern eine Broschüre im Stil der bekannten Langenscheidt-Wörterbücher. Der Verlag übernahm auch die Gestaltung. Die Broschüre liegt während der Osterferien kostenlos an rund 100 Rasthöfen von Tank & Rast entlang deutscher Autobahnen aus.

Spektakulärer Lkw-Unfall

Die Broschüre nennt diverse Beispiele für den Zwist zwischen Truckern und Pkw-Lenkern: Ein Lkw überholt einen anderen, obwohl er kaum schneller ist. Ein Pkw schneidet und bremst beim Spurwechsel einen Lkw aus, um die Ausfahrt zu erwischen. Ladezonen werden zugeparkt. Das führt laut dem Verkehrsministerium leicht zu großer Gefahr und stets zu unnötigem Stress. Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagt dazu: "Vielfach entstehen Unfälle, weil Verkehrsteilnehmer zu wenig Rücksicht aufeinander nehmen und sich nicht in die Perspektive der anderen Verkehrsteilnehmer versetzen. Besonders bei dichtem Verkehr nimmt häufig die Toleranz ab und rücksichtsloses Verhalten zu. Mit der Broschüre möchten wir insbesondere das Miteinander zwischen Lkw- und Pkw-Fahrern fördern – mit Humor statt erhobenem Zeigefinger." Aus der jeweiligen Sicht des Lkw- bzw. Pkw-Fahrers zeigt die Broschüre augenzwinkernd überspitzt, wie Missverständnisse entstehen – und gibt Tipps, wie problematische Situationen verhindert werden können.
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Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, belegt die Notwendigkeit eines besseren Miteinanders mit Zahlen: "Pro Tag sterben immer noch rund neun Menschen auf deutschen Straßen. Im Jahr 2013 gab es rund 30.000 Unfälle mit Personenschaden, an denen mindestens ein Güterkraftfahrzeug beteiligt war. Bei diesen Unfällen verunglückten mehr als 40.000 Personen. Deshalb gilt: Wer sich und andere nicht gefährden will, muss für andere, insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmer mitdenken."

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