Übersicht der Simpel-Reisemobile

Übersicht der Simpel-Reisemobile

Wohnmobile: Simpel und günstig reisen

Einfache und günstige Camper

Ein praktisches Wohnmobil muss weder groß noch teuer sein, es geht auch simpel und preiswert! AUTO BILD zeigt einfache, günstige Reisemobile wie Bedford Bambi und Heku Car Camp.

Ganz eng schmiegt sich der Heku Car Camp an den Opel Astra. Dachträger und Kupplungen verbinden sie.

Wohnmobile gelten als Inbegriff mobiler Freiheit. Doch viele Reisemobile sind kaum erschwinglich, einige erfordern einen speziellen Führerschein, die meisten benötigen einen kostspieligen Stellplatz für den Winter. Doch auch für überschaubares Geld ist der Urlaub im Reisemobil möglich, etwa in diesem skurrilen Blickfänger: Er hört auf den Namen Heku Car Camp und wurde bis 2003 in Bielefeld produziert. Das Mobil wird wie ein Rucksack auf einen Opel Kadett oder Astra geschnallt und macht den Opel zu einem Wohnmobil für vier – samt Kochzeile, Dusche, Toilette und Heizung. Der Clou: Eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt es für das Gefährt nicht! Wer sich umsieht, wird ab rund 12.000 Euro fündig.

Mit dem Mini-Wohnmobil durch Großbritannien

Um stehend kochen zu können, ist der Boden vor dem Herd flacher (1,88 Meter Höhe).

Oder es geht auf die Insel. Pub-Wirtin Emily Kolltveit aus London verlangt über die Zimmervermittlung airbnb.de für eine Nacht in ihrem Mikro-Wohnmobil Bedford Romahome 29 Euro. Ein ganz ähnlicher Winzling ist der Bedford Bambi. Der 3,7 Meter kurze Reisebegleiter bietet theoretisch Platz für drei Personen und ein Kind, hat einen 44 PS starken Einliter-Motor, der ihn 80 km/h schnell macht. 1500 Exemplare des Bambi entstanden in den späten 80er Jahren. Wer einen gepflegten Romahome oder einen guten Bambi sucht, wird in Großbritannien für zirka 4000 Euro fündig. Wer nur einen Urlaub mit dem Kleinen verbringen will, kann unter www.camperbug.co.uk mieten.

Ein Kastenwagen mit allen Notwendigkeiten 

Der Kastenwagen Weinsberg Caratour hat drei Schlafplätze und fährt mit drei verschiedenen Grundrissen vor. An Bord aller drei Fahrzeuge finden sich die Notwendigkeiten wie Nasszelle, Küchenzeile und Sitzecke. Der Unterschied liegt in der Fahrzeuglänge, dem vorhandenen Stauraum und der Ausrichtung des Schlafbereichs. Die Preise starten bei 33.990 Euro. Besonderer Clou: Alle drei Varianten wiegen maximal 3,5 Tonnen und dürfen mit dem EU-Führerschein gefahren werden.  

VanPaul zum Verreisen und Vermieten

Toilette und Dusche hat VanPaul zwar nicht, dafür alles andere, was die Reise angenehm macht.

Den VanPaul bietet die Teilen-und-Mieten-Plattform für Reisemobile PaulCamper ab 37.000 Euro an. Hinter dem fröhlichen Namen verbergen sich VW T5 und Vorserien-T6, die laut Anbieter mit allem Notwendigen fertig konfiguriert werden. Dazu zählen unter anderem vier Schlafplätze, Klimaanlage, Wasservorrat, Kühlschrank, Stauraum, Spannungswandler und ein intelligentes Solarmodul. Wenn es nach PaulCamper geht, entsprechen sie damit ziemlich genau den Anforderungen, die die Mehrheit an Campern an ihr Fahrzeug hat. Doch die Plattform legt noch einen drauf: Wer möchte, kann seinen Van auch gleich selbst vermieten und so in der nicht genutzten Zeit damit Geld verdienen.

Opel Vivaro Life wildert im Revier des VW Multivan

Auf der IAA 2017 nahm AUTO BILD den Vivaro Life genauer unter die Lupe. Mit dem Freizeit-Vivaro wildern die Rüsselsheimer im Revier des Platzhirschen VW Multivan: Die hintere Sitzlandschaft lässt sich dank Tisch als Wohn- und Esszimmer nutzen und für die Nacht zum großen Doppelbett umbauen. Mit diesem Mindestmaß an Campingtauglichkeit kostet der Vivaro 44.535 Euro. Vorteil: Die Alltagstauglichkeit des Opel leidet nicht.

Renault Trafic als Basis für den Adria Active

Der Adria Active auf Basis des Renault Trafic kommt mit Schlafdach und Küchenzeile.

In die gleiche Preiskerbe schlägt der Adria Active, der mit Schlafdach und Küchenzeile aber deutlich besser ausgestattet ist. Für ihn werden mindestens 44.499 Euro fällig. Das sind aber immer noch fast 10.000 Euro weniger als für einen ein ähnlich bestückten VW Bulli. Der slowenische "Mehrzweck"-Camper baut auf dem Renault Trafic auf, hat 120 bis 145 PS, in der Küchenzeile Herd und Kühlschrank sowie Schlafgelegenheiten für vier Personen (inklusive Aufstelldach). Wer möchte, der bekommt seinen Active sogar mit Dusche und Heizung geliefert.

Vom Toyota Proace Verso bis zum gebrauchten Opel

Reisemobil-Klassiker: Opel Bedford Blitz von 1981 mit Charme und Preisvorteil.

Es geht aber auch deutlich günstiger, noch einfacher und noch leichter. AUTO BILD REISEMOBIL hat eine Auswahl an simplen Fahrzeugen zum Campen zusammengetragen. Sie beginnt beim Toyota Proace Verso und endet beim billigsten Reisemobil Deutschlands, einem gebrauchten Opel Bedford Blitz von 1981. Hier ein Überblick zum einfachen Reisen mit dem Wohnmobil: die interessantesten Vertreter der Simpel-Camper!

Übersicht der Simpel-Reisemobile

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Autoren: Stephanie Kriebel,

Stichworte:

Wohnwagen Camping

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