World Endurance Championship 2007

World Endurance Championchip 2007 in Le Mans World Endurance Championchip 2007 in Le Mans

World Endurance Championchip 2007

— 24.04.2007

Neukirchner siegt in Le Mans

Suzukis neue GSX-R 1000K7 dominiert den ersten Lauf zur World Endurance Championchip in Le Mans. SBK-Pilot Max Neukirchner on Top.

Max Neukirchner erfüllte sich mit dem Gewinn beim prestigeträchtigen Langstreckenrennen einen nachträglichen Geburtstagswunsch. Mit seinen Teamkollegen Guillaume Dietrich und William Costes bezwang das B-Team ihre Teamkollegen. Den dritten Platz holte sich das Team Kawasaki Moto France. Ein unglaublich spannendes Rennen lieferten sich vier Teams bis spät in die Nacht, bevor die Truppe Yamaha GMT nach Sturz mit Problemen an die Box musste und insgesamt sechs Runden verlor.

Ein Stopp entscheidet das Rennen

Es war ein harter Kampf zwischen den Suzuki-Fahrern: Am Ende hatte das B-Team die Nase vorn.

Es blieben noch zehn Stunden zu fahren und keines der drei verbliebenen Teams konnte sich entscheidend absetzen. Dann erwischte es das Team Suzuki 1. Mit einem außerplanmäßigen Stopp büßte man zwar nur eine Minute ein, die Spitzenposition verlor man aber an die Teamkollegen. Zu diesem Zeitpunkt spulte Max Neukirchner eine konstant schnelle Runde nach der anderen ab. Selbst nachdem die Kawasaki-Truppe ihre schnellste Zeit überhaupt fuhr, blieb der Stollberger gelassen und absolvierte eine fehlerfreie Nacht. Bis spät in den Morgen waren die drei führenden Teams so dicht beieinander, dass der geringste Fehler den Wechsel an der Spitze bedeutet hätte. Guiliaume Dietrich fuhr zu diesem Zeitpunkt seine besten Runden und konnte die Konkurrenz auf Abstand halten. Max Neukirchner brach gegen 12:10 Uhr zu seinem letzten planmäßigen Turn auf und wickelte diesen wieder souverän ab.

Zur Belohnung noch den letzten Stint

Abgekämpft und sichtlich erleichtert freute sich Max, die Strapazen hinter sich gebracht zu haben. Der Teamchef hatte jedoch anderes im Sinn. Nachdem die Entscheidung gefallen war, keine Stallorder auszugeben, um dem A-Team Punkte für die Weltmeisterschaft zu nehmen, bat man Neukirchner, den letzten Turn zu fahren. Er tat es – und fuhr als erster deutscher Sieger über die Ziellinie von Le Mans.

Total happy nach dem Sieg

Das Sieger-Podium (v.l.): Team Suzuki SERT 1, Team Suzuki SERT 2, Team Kawasaki Moto France.


Max Neukirchner: "Mir fehlen die Worte, ich bin überglücklich. Aber jetzt muss ich erst mal schlafen. Ich wusste, dass es anstrengend wird. Dass es jedoch zu solch einer Strapaze wird, hätte ich nicht gedacht. Ich kann nur allen im Team und Suzuki danken, dies möglich gemacht zu haben. Meine Teamkollegen sind ebenfalls großartig gefahren, und ich habe großen Respekt vor deren Leistung. Die Jungs stecken das unglaublich gut weg. Die größte Hochachtung habe ich vor Mathieu Lagrive, der es mit gebrochenem Handgelenk geschafft hat, die 24 Stunden zu absolvieren. Es wird noch ein wenig dauern, bis mir dieser Sieg bewusst wird. Leider hab ich wenig Zeit darüber nachzudenken, denn wir reisen bereits am Mittwoch nach Assen, um die Superbike in Angriff zu nehmen."

Endergebnis: • 1. SERT 2 - Costes, Dietrich, Neukirchner (Suzuki GSX-R1000K7) 818 Runden • 2. SERT 1 - Philippe, Da Costa, Lagrive (Suzuki GSX-R1000K7) • 3. Kawasaki Moto France - Plater, Mazuecos, Giabbani (Kawasaki) 817 Runden • 4. Yamaha GMT 94 - Gimbert, Checa, Four (Yamaha) 811 Runden • 5. Yamaha Austria Racing - Jerman, Scarnato, Cudlin (Yamaha) 810 Runden

Autor: Sven-Jörg Buslau

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