WRC Deutschland-Rallye 2017: Michelin

WRC Deutschland-Rallye 2018: Michelin

Top-Fahrer setzen auf MICHELIN Pilot Sport

Nach fünf Rallyes über Sand und Schotter bekommen die WM-Cracks an diesem Wochenende wieder festen Boden unter die Reifen ihrer Turbo-Allradler: Die Rallye Deutschland genießt im 13 Stationen umfassenden WM-Kalender den Ruf als vielseitigster und anspruchsvollster Asphaltlauf.

Volle Attacke: Im Michelin bereiften Ford Fiesta WRC peilt der amtierende Champion Sébastien Ogier seinen vierten Deutschland-Sieg an.

©Michelin

Die Rallye Deutschland präsentiert sich für die Teilnehmer als eine Art moderner Motorsport-Dreikampf mit stetig wechselnden Disziplinen, der neben höchster Konzentration auch ein hohes Maß an Flexibilität und taktischer Raffinesse verlangt. Dies trifft insbesondere auf den strategischen Umgang mit den Reifen zu, dem rund um Trier große Bedeutung zukommt. Michelin stellt Ford, Hyundai, Toyota und Citroën – seinen Werkspartnern in der Topkategorie der rund 380 PS starken World Rally Cars – mit dem MICHELIN Pilot Sport wieder einen besonders belastbaren Asphaltpneu zur Verfügung, der ein weites Spektrum an Eigenschaften abdeckt und damit ein wichtiger Faktor im Kampf um den Sieg ist.

Pilot Sport S6, H5 und FW3: Die Asphaltspezialisten im Detail

Wie bereits bei der Asphaltschlacht auf Korsika hat Michelin für die World Rally Cars seiner Werkspartner auch in Deutschland wieder zwei Varianten des MICHELIN Pilot Sport im Gepäck: den sogenannten S6 mit einer etwas weicheren Laufflächenmischung sowie den härteren H5, der auf der Mittelmeerinsel angesichts der hohen Temperaturen und abrasiven Straßenoberflächen fast durchgehend zum Einsatz kam. Sollte das hochsommerliche Wetter auch am kommenden Wochenende den Asphalt zum Glühen bringen, wäre er erneut die erste Wahl. Bleibt es kühler oder verwandelt sogar Regen die Wertungsprüfungen (WP) ganz oder teilweise in heimtückische Rutschpartien, rückt der identisch profilierte S6 in den Mittelpunkt des Interesses: Er erreicht speziell auf feuchter Fahrbahn schneller sein optimales Temperaturfenster, um den gewünschten Grip zu bieten. "Bei der Rallye Monte Carlo hat der MICHELIN Pilot Sport S6 bewiesen, was er kann, auf Korsika brillierte der H5", unterstreicht Arnaud Rémy, der Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin Motorsport. "Die Pluspunkte des S6 sind seine Vielseitigkeit und Dauerhaltbarkeit. Der härtere MICHELIN Pilot Sport H5 hat seine Qualitäten auf den verschleißintensiven WP an der Mosel schon bewiesen. Wie bei Asphaltrallyes üblich, spielen die ersten Crews auf der Strecke die Rolle der ‚Straßenfeger‘. Und außerdem kann in diesem Teil von Deutschland das Wetter sehr schnell umschlagen – das müssen wir alle im Auge behalten."

Alleskönner auf Asphalt: Bei der Rallye Deutschland profitieren sämtliche Top-Teams vom leistungsfähigen und zuverlässigen MICHELIN Pilot Sport.

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Falls wirklich heftige Niederschläge einsetzen und die Gefahr von Aquaplaning besteht, kommt die dritte Variante des MICHELIN Pilot Sport ins Spiel: der FW3. Dieser spezielle "Full Wet"-Pneu baut auf trockenem Geläuf jedoch schnell ab. "Obwohl der MICHELIN Pilot Sport FW3 reglementsbedingt lediglich 27,5 Prozent Negativprofil aufweist, kann er große Mengen Wasser verdrängen", erklärt Arnaud Rémy. "Seine Laufflächenbreite ist mit 175 Millimetern schmaler als die von H5 und S6 mit 202 Millimetern. Dafür sind die Profilrillen mit sieben Millimetern einen Millimeter tiefer. Weil er für extreme Verhältnisse gedacht ist, stehen jeder Crew für die gesamte Rallye nur acht Exemplare des FW3 zur Verfügung." Jede WRC-Crew darf im Lauf der Rallye Deutschland bis zu 32 Reifen einsetzen. Diese wählen die Teams aus einem Kontingent von 32 MICHELIN Pilot Sport H5, 26 MICHELIN Pilot Sport S6 und acht MICHELIN Pilot Sport FW3 aus. Die Starter der WRC2-Kategorie verwenden maximal 30 Reifen, auszuwählen aus 30 MICHELIN Pilot Sport R H3, 24 MICHELIN Pilot Sport RS und acht MICHELIN Pilot Sport FW3. Für den Shakedown am Donnerstag erhalten die Crews in beiden Klassen vier weitere Pneus pro Auto. Insgesamt transportiert Michelin 1.830 Reifen zur ADAC Rallye Deutschland, davon 920 für die WRC-Starter und 910 für die Teilnehmer der WRC2.

Spannendes Duell: Ford gegen Hyundai, Ogier versus Neuville

Nichts ist unmöglich: Der mit Pneus von Michelin bestückte Toyota Yaris WRC feierte in dieser Saison bereits zwei WM-Siege.

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Die aus aller Herren Länder in Scharen in den Südwesten der Bundesrepublik reisenden Rallye-Fans dürfen sich auf einen ebenso spannenden wie spektakulären Wettkampf freuen, denn die aktuelle Tabellensituation verspricht eine brisante Ausgangssituation: Titelverteidiger Sébastien Ogier, der die Rallye Deutschland schon drei Mal für sich entscheiden konnte, muss mit seinem von Michelin ausgerüsteten Ford Fiesta WRC attackieren – er liegt in der Fahrerwertung nach acht von 13 Saisonläufen exakt 21 Punkte hinter seinem Dauerrivalen Thierry Neuville. Der im deutschsprachigen Teil Belgiens aufgewachsene Hyundai-Pilot hat seinerseits bereits 2014 bewiesen, dass auch er den WM-Lauf vor der eigenen Haustür gewinnen kann. Das Gleiche gilt für seinen Teamkollegen Dani Sordo, dem 2013 der Sprung auf das höchste Treppchen gelang. Für den koreanischen Autohersteller rundet der Norweger Andreas Mikkelsen das schlagkräftige Trio ab, denn auch in der Markenwertung liegen die Michelin bereiften Hyundai i20 WRC mit 228 Punkten aktuell vor dem amtierenden Weltmeister M-Sport Ford (202). Das Team von Malcolm Wilson wiederum sendet mit dem Waliser Elfyn Evans und dem 24 Jahre jungen finnischen Nachwuchstalent Teemu Suninen zwei Fahrer ins Duell, die ihre Qualitäten jetzt auch auf Asphalt demonstrieren wollen.

Runden das Rallye-Feld ab: Die Werkspartner Toyota und Citroën

Zurück zu alter Stärke: Citroen schickt beim deutschen WM-Lauf zwei Michelin bereifte C3 WRC für Mads Östberg und Craig Breen ins Rennen.

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Auch weiterhin im Rennen um die Konstrukteurs-WM befindet sich Toyota Gazoo Racing, und die noch junge Mannschaft von Altmeister Tommi Mäkinen kann für die Rallye Deutschland mit einem besonderen Ass aufwarten: Für sie greift seit Saisonbeginn Ott Tänak ins Lenkrad des auf Reifen von Michelin rollenden Yaris WRC. Der Este, bis dahin vor allem als Schotterspezialist bekannt, hatte diesen WM-Lauf im Vorjahr überraschend gewonnen und damit seine Allrounder-Qualitäten unter Beweis gestellt. Ihm zur Seite stehen zwei blitzschnelle Skandinavier: Routinier Jari-Matti Latvala und Esapekka Lappi. Citroën galt einst bei der Rallye Deutschland als unbezwingbar: Von 2001 bis 2013 entführte die Marke mit dem Doppelwinkel nicht weniger als zwölf Mal hintereinander den größten Pokal nach Frankreich, allein Rallye-Superstar Sébastien Loeb ließ sich neun Mal als Sieger feiern. Spätestens seit der Rallye Finnland Ende Juli gehört der umfassend weiterentwickelte und von Michelin mit Reifen ausgestattete C3 WRC wieder zum Kreis der Topfavoriten. Ihn bringen der Norweger Mads Östberg sowie Craig Breen aus Irland an den Start.

Fotos: Michelin

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