Podium Argentinien

WRC und IRC

— 23.03.2010

Rallye-Teams scheuen Reisekosten

Die Teilnehmer bei Übersee-Einsätzen in der Intercontinental Rally Challenge und in der Rallye Weltmeisterschaft sind spärlich gesäht. Einzige Ausnahme: Skoda – in Argentinien mit drei Teams erfolgreich.

Sowohl die Intercontinental Rally Challenge (IRC) als auch die Rallye Weltmeisterschaft (World Rally Championship = WRC) leiden bei den Veranstaltungen außerhalb Europas an zu wenig Teilnehmern, die für die Meisterschaft relevant sind. Bei der Rallye Argentinien (IRC) hatten sich insgesamt 72 Teilnehmer angemeldet, davon sind gerade einmal neun Teams für die Meisterschaft eingeschrieben. Beim zweiten Lauf der WRC in Mexiko lag das Teilnehmer-Verhältnis bei 64/21. Ursache des Problems sind die hohen Reisekosten für die Teams. Allerdings gibt die internationale Motorsportbehörde FIA für die WRC mindestens drei unterschiedliche Kontinente als Veranstaltungsorte vor, um das Prädikat "Weltmeisterschaft" zu erhalten. In der IRC werden die je sieben besten Ergebnisse sowohl in der Fahrerwertung als auch in der Herstellerwertung gezählt. Als Hersteller dürfen jedoch nur sechs Ergebnisse aus Europa stammen.

Hier finden Sie die Rallye-Seite von autobild.de

Juho Hänninen holt im Skoda Fabia S2000 seinen ersten Sieg 2010.

Die Skoda-Werke geben alles für den Erfolg in der IRC, scheuen sich nicht vor den Kosten. Gleich drei Skoda-Teams landen bei der Rallye Argentinien auf dem Podest. Juho Hänninen (29), der Meisterschaftsführende steht ganz oben. Er sammelt damit zehn weitere Meisterschaftspunkte, kommt nur auf insgesamt 24 Zähler. Zweitplatzierter in Südamerika und auch in der Tabelle ist Guy Wilks (29). Der Brite fährt seit Ende 2009 für Skoda UK, und 2010 ausgewählte Rallyes in der IRC auf dem Fabia S2000. Jan Kopecky (28) komplettiert das Podium. Mit einem Rückstand von 2:20.1 Sekunden auf Hänninen greift der Tscheche sechs Punkte ab, steht nun in der Gesamtwertung auf Rang drei.

Kris Meeke musste seinen Peugeot 207 mit beschädigter Lenkung abstellen.

Titelverteidiger Kris Meeke (30) musste seinen Peugeot 207 S2000 aufgrund einer Reihe von Defekten im Service-Park stehen lassen. Erst bremsten ihn Elektronikprobleme, dann streikte der Gaspedalsensor und auf der vorletzten Etappe beschädigte sich der Vizejuniorenweltmeister von 2005 auch noch die Lenkung und Aufhängung. Und zwar so stark, dass die Rallye für ihn beendet war. Damit bleibt es bei zehn Punkten und Rang fünf für Wilks.

Autor: Virginia Brusch

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.