Zehn-Punkte-Plan von AUTO BILD — 02.10.2009
Das muss die neue Regierung anpacken
Die Bundestagswahl 2009 ist vorbei, eine schwarz-gelbe Koalition in Sicht. Dringende Probleme stehen auf der Agenda. AUTO BILD hat die wichtigsten Aufgaben im Verkehrs- und Automobilbereich zusammengefasst.
1. Autokonjunktur ankurbeln
Nach dem Ende der Abwrackprämie droht ein Einbruch der Autokonjunktur. Ford-Chef Bernhard Mattes bringt deshalb bereits "moderate Anschlussprogramme" ins Gespräch. Statt eine weitere Abwrackprämie aufzulegen, sollte die Bundesregierung aber lieber Steueranreize setzen – und künftig nicht nur Selbständigen, sondern auch Arbeitnehmern ermöglichen, den Neuwagenkauf von der Steuer abzusetzen. Auf diese Weise würde sie nicht nur die Konjunktur ankurbeln, sondern auch die Normalbürger entlasten. Außerdem sollte die Bundesregierung in die Forschung und Entwicklung investieren – also in Zukunftstechnologien. Experten schätzen, dass hierfür in den nächsten fünf Jahren mehr als 100 Milliarden Euro Kosten auf die deutschen Hersteller zukommen.2. Baustellen besser koordinieren
Etwa die Hälfte der im Stau verschwendeten Zeit ist laut ADAC auf Baustellen und Unfälle zurückzuführen. Oft legen mehrere Baustellen, die gleichzeitig auf verschiedenen Strecken eingerichtet werden, ganze Regionen lahm. Bauvorhaben müssen deshalb besser koordiniert werden – und zwar länderübergreifend im Bundesverkehrsministerium. Droht wegen mehrerer Baustellen der Verkehrsinfarkt, muss der Bund sein Veto einlegen.
Alle Forderungen sehen Sie in der Bildergalerie:
3. Lücken im Autobahnnetz schließen
4. Weniger Lkw auf den Fernstraßen
5. Elektromobilität fördern
6. Arbeitsplätze im Automobilbau sichern
7. Umweltzonen abschaffen
8. Brandstifter bundesweit verfolgen
9. Automobiles Kulturgut schützen
10. Wechselkennzeichen einführen
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Kommentare zum Artikel (6)
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https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860
Da gibt es eine online Petition, leider erst wenig unterzeichner, evtl ist es zu unbekannt.
Schaut es euch doch mal an. Wenn genug zeichnen bewegt sich evtl etwas.
Gruß wechselkennzeichen.
zum Thema Wechselkennzeichen : ich wäre sofort mit einem weiteren Fahrzeug dabei. Ich interessiere mich sehr für die Mercedes Baureihe W124 und würde neben meinem Coupe auch eine Limousine haben wollen. In Österreich ist dieses schon seit vielen Jahren ohne Probleme möglich (das teurere Auto wird als Berechnungsgrundlage genommen) - leider wollen sich unsere Politiker davon keine Scheibe abschneiden. Es ist doch offensichtlich gerade im Mittelstand damit Geld zu verdienen denn Werkstätten werden dann auch wieder öfter frequentiert und Arbeitsplätze gesichert.
zum Thema Wechselkennzeichen,
auch ich würde mich über die einführung eines wechselkennzeichen freuen,als pkw
wohnmobil und youngtimerfahrer. und es würde der wirtschaft auch zu gute kommen.
deshalb viel erfolg wenn sie sich in berlin dafür einsetzen.
zu Thema Wechselkennzeichen,
Die Politik sollte bedenken das ja alle Fahrzeuge die mit Wechselkennzeichen bewegt werdern würden auch Wirtschsftlich einiges bewegen würden. Jedes Fahrzeug braucht Tüv,AU/ASU,Reifen,Wartung und Pflege.Man sollte die zahl auf maximal fünf Fahrzeuge zulassen. Fahrzeuge die ohne Kennzeichen nicht bewegt werden sollten aber in Garagen oder Hallen stehen damit sie nicht am Straßenrand rumstehen. Die Tüv-stempel der Fahrzeuge könnte man in die unmittelbare Nähe des Kennzeichen kleben, so könnte man genau wie bei normalen Fahrzeugen kontrollieren.
zum thema wechselkennzeichen
ich würde mir gerne noch ein zweites auto in den hof stellen(zb.ein cabriolet) aber unsere politiker sind so verbarrikadiert das man an einen solchen fortschritt in deutschland niemals glauben darf.es ist doch logisch!fahren kann man nur ein fahrzeug,der abstellplatz(privat) sollte auch da sein.
vor vielen jahren habe ich zu dem thema unseren abgeordneten scherhag (cdu)in koblenz angesprochen,selbst inhaber eines autohauses. keine reaktion.