Zukunftspläne von Skoda

Zukunftspläne von Skoda

Zukunftspläne von Skoda

— 11.09.2006

Hohe Ziele

Skoda will zweitgrößter Importeur in Deutschland werden. Mehr Werbung soll helfen, eine Preisschlacht lehnen die Tschechen jedoch ab.

Die tschechische Volkswagen-Tochter Skoda will bis zum Jahr 2009 der zweitgrößte Importeur in Deutschland werden. "Wir wollen den zweiten Platz in diesem Zeitraum erreichen", sagt Alfred Rieck, Sprecher der Geschäftsführung der Skoda Auto Deutschland GmbH, im Gespräch mit WELT. Derzeit ist Renault in Deutschland die Nummer eins vor Toyota und Skoda. Dann folgen Peugeot, Citroën und Fiat. Gleichzeitig will Rieck die Automarke bekannter machen. Trotz der ehrgeizigen Ziele erteilt der Skoda-Chef üppigen Rabatten, wie sie Konkurrenten Käufern einräumen, eine Absage. "Wir wollen die Preisschlacht nicht mitmachen", sagt Rieck. Skoda sei nicht auf die Schnäppchenjäger aus. Bislang scheint das Konzept sogar aufzugehen. So konnte Skoda seinen Absatz bis Ende August 2006 deutlich steigern. Die Verkäufe stiegen im August im Vergleich zum Vorjahresmonat von 7751 auf 9550 Neuzulassungen der Marke Skoda. Da der Gesamtmarkt im August schwächelte, steigerten die Tschechen ihren Marktanteil von 3,19 auf 3,82 Prozent.

Für neue Kunden könnte ab 2009 der Skoda Yeti sorgen.

Der tschechische Automobilhersteller, der seit 1991 zum Wolfsburger VW-Konzern gehört, hat in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg erlebt. So stieg die Zahl der Zulassungen in Deutschland seit 1995 von 21.458 Fahrzeugen auf 102.216 Autos im vergangenen Jahr. Der Marktanteil des Autoherstellers kletterte im gleichen Zeitraum von 0,62 auf nahezu vier Prozent. Der Umsatz wuchs von 276 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro 2005. In den nächsten Jahren wollen die Tschechen die Absatzahlen durch den Ausbau der Modellpalette weiter erhöhen. Derzeit verfügt Skoda mit den Modellen Fabia, Octavia, Superb und dem Roomster über vier Baureihen. Anfang 2007 kommt der neue Fabia und im Jahr 2009 ein sportlicher Geländewagen, der bislang als Studie Yeti existiert.

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