Zulassungs-Analyse

Zulassungs-Analyse

— 30.03.2004

Mit dem Sprinter zur Geburtshilfe

Wer hätte das gedacht: Der Sprinter von Mercedes-Benz kommt besonders gut bei Hebammen an, Porsche bevorzugen Ärzte.

Das hätte sich Mercedes bei der Entwicklung des Sprinter vermutlich nicht träumen lassen: Überdurchschnittlich beliebt ist der Transporter vor allem bei Hebammen. Bei dieser Berufsgruppe kann er mit einem 39-fach höheren Marktanteil aufwarten als im Gesamtmarkt. Das hat jetzt das Essener Marktforschungsunternehmen Polk Marketing Systems bei einer Untersuchung von Neuzulassungen nach Berufsgruppen herausgefunden.

Außerdem liefert die Studie den Beweis für die Vermutung, dass Ärzte sehr gern Porsche fahren: Der Marktanteil des Sportwagenherstellers liegt bei den Medizinern um das Neunfache über dem Anteil am gesamten Automarkt. Ohnehin hat diese Berufsgruppe einen Hang zur Individualität und hat selbst dem mittlerweile eingestellten Renault Avantime zu einem deutlich höheren Marktanteil verholfen. Die meisten Ärzte fahren allerdings VW, Mercedes-Benz und BMW.

Bei den Politikern dagegen spielt Mercedes eine erstaunlich unbedeutende Rolle. Nur etwas über fünf Prozent der Volksberufenen steuern einen Dienstwagen aus Stuttgart. Ebenso viele entscheiden sich für Opel. Dagegen dominieren hier Audi und BMW mit jeweils über 30 Prozent Anteil. Insgesamt liegen die deutschen Hersteller bei den gewerblich zugelassenen Pkw klar vorn. Aber auch imageträchtige ausländische Marken wie Volvo und Saab sind bei den Dienstwagen-Zulassungen stärker vertreten als im Gesamtmarkt.

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