Zulassungszahlen September 2002

Zulassungszahlen September 2002

— 18.10.2002

Goldener Herbst

Die kühle Jahreszeit bringt warme Statistiken – endlich wieder ein sattes Plus bei den Neuzulassungen: plus 8,9 Prozent.

Der Herbst ist da, das Quecksilber fällt. Wer sich morgens beim ersten Scheibenkratzen schon klamme Finger geholt hat, der schaue auf die Zulassungszahlen: 266.000 Autos wurden im September in Deutschland mit frischen Papieren versorgt, 21.173 mehr als im Vormonat – satte 8,9 Prozent Zuwachs gegenüber August und immerhin 3,1 Prozent mehr als im September 2001. Damit liegt Deutschland sogar deutlich über Gesamteuropa, das nur mit seichten 0,8 Prozent Zuwachs durch den September dümpelte.

Während fast alle Hersteller gegenüber dem Vorjahresmonat kräftig zulegten, haben zwei den goldenen Herbst verpennt: Opel und Ford. Die Ford-Gruppe (Ford, Volvo, Jaguar, Landrover – Marktanteil insgesamt: 9,2 Prozent) verkaufte im September nur 24.500 Fahrzeuge und stürzte so mit 11,6 Prozent ins Minus. Noch schlimmer bei der Opel-Gruppe (Opel/GM und Saab, MA: 11 Prozent). Sie blieb mit knapp 29.400 Erstanmeldungen sogar um 12,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Anders BMW (MA: 7,2 Prozent): Die Bayern verkauften 19.100 Autos und legten damit gegenüber dem Vorjahr 24,4 Prozent zu. Aber auch der Stern schien heller als im Vorjahr. DaimlerChrysler (MA: 14,5 Prozent) erreicht mit insgesamt 38.500 Neuwagen ein September-Plus von sechs Prozent. Ähnlich Platzhirsch VW (MA: 30,9 Prozent): Gemeinsam mit den Töchtern Audi, Seat und Skoda registrierte man bei 81.500 Anmeldungen ein Plus von 6,5 Prozent. Renault (MA: 5,5 Prozent) schaffte mit 14.500 Zulassungen ein Plus von 4,9 Prozent. Etwas blasser die PSA-Gruppe (Citroën und Peugeot, MA: 4,9 Prozent): Sie konnte mit 13.100 Neuanmeldungen so gerade eben ihr Vorjahres-Niveau halten.

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