Die besten Autos von Playmobil

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Zum Tod des Playmobil-Erfinders

— 09.06.2015

Trauer um Mr. Playmobil

Playmobil-Chef Horst Brandstätter ist gestorben. Die bunten Spielfiguren und Fahrzeuge sind aus keinen Kinderzimmer mehr wegzudenken. Ein Rückblick.

Ein Leben für das Spielzeug: Playmobil-Erfinder Horst Brandstätter (l.) starb mit 81 Jahren.

(fh) Pionier, Plastik, Playmobil: So lässt sich das Leben von Horst Brandstätter mit wenigen Worten zusammenfassen. Doch der am 27. Juni 1933 im mittelfränkischen Zirndorf geborene Sohn eines Spielwarenfabrikanten war mehr: Brandstätter machte aus dem mittelständischen Familienbetrieb ein Spielzeugimperium mit mehr als 4000 Mitarbeitern und erfand die weltbekannten Playmobil-Spielfiguren, die heutzutage aus keinem Kinderzimmer mehr wegzudenken sind. Seine Firma hat weltweit 2,8 Milliarden Playmobil-Figuren verkauft und ist mit einem Jahresumsatz von 596 Millionen Euro im Jahr 2014 längst ein Global Player. Neben der Hauptproduktion im mittelfränkischen Dietenhofen unterhält man auch Außenstellen in Malta, Tschechien und Spanien.

Playmobil als Pleite-Rettung

Da war die Exekutive noch grün-weiß: Eines der ersten Playmobil-Polizeiautos aus dem Jahr 1977.

Am 3. Juni 2015 starb der 81-jährige Brandstätter nach kurzer schwerer Krankheit. Wenngleich er nicht mehr in das operative Geschäft eingebunden war, fungierte Brandstätter bis zuletzt als Alleineigentümer des Unternehmens, das ohne ihn niemals das geworden wäre, was es heute ist. Genial Brandstätters revolutionäre Idee Anfang der Siebzigerjahre: Die Playmobil-Reihe. Bis dahin war sein Betrieb eher für Hoola-Hoop-Reifen bekannt, doch mit den bunten und markanten Spielfiguren gelang 1974 auf Anhieb der Durchbruch. In wirtschaftlich schweren Zeiten ein Segen. "Der Playmobil-Erfolg hat uns damals vor der Pleite gerettet", bekannte Brandstätter später, und fügte hinzu, dass er von der anhaltenden Faszination auf Kinder selbst überrascht gewesen sei.
Der Playmobil-Porsche: Feuerroter 911 Carrera S

Neu im Sortiment: Der Porsche 911 Carrera S als Playmobil-Variante (vorne).

Doch waren es zu Beginn der Produktion vor allem Ritter, Indianer oder Cowboys, so ging das Unternehmen alsbald mit der Zeit und wenig später wurden auch moderne Themen umgesetzt. Playmobil machte somit auch vor der motorisierten Welt nicht mehr Halt und brachte über die Jahre viele verschiedene Eigenkreationen im Bereich Automobil auf den Markt. Erst kürzlich zeichnete sich schlussendlich auch hier ein Schritt in ein neues Zeitalter ab: Playmobil stellte auf der Spielzeugmesse 2015 in Nürnberg mit einer Variante des Porsche 911 Carrera S erstmals ein Playmobil-Fahrzeug vor, das ein reales Modell als Vorbild hat. Playmobil-Fahrzeuge aus den vergangenen vier Jahrzehnten gibt's hier der Bildergalerie.

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