Le Mans 2014

Zwischenstand vom 24 Stunden Rennen

— 14.06.2014

Toyota führt nach Chaos in Le Mans

Regen, Unfälle und jede Menge Dramen zu Beginn der 24h von Le Mans 2014. AUTO BILD MOTORSPORT liefert den Zwischenstand beim Langstreckenklassiker.

So haben sich die drei favorisierten Hersteller Audi, Porsche und Toyota den Start in das größte Langstreckenrennen der Automobilwelt nicht vorgesellt. Gerade mal eineinhalb Stunden waren gefahren, da hatte jeder der Drei schon ein Auto im Kampf um den Sieg verloren. Zuerst musste der Porsche 919 Hybrid von Neel Jani (30), den er sich mit Marc Lieb (33) und Romain Dumas (36) teilt, unplanmäßig die Box ansteuern. Grund: Probleme mit dem Benzindruck. Die Porsche-Mechaniker bekamen den Wagen zwar wieder hin. Dennoch gingen fünf Runden verloren.

Unfälle für Audi und Toyota

Noch schlimmer und vor allem spektakulärer kam es dann für Audi und Toyota. Ein kurzer Regenschauer machte die Strecke extrem rutschig. Toyota-Pilot Nicolas Lapierre (30) schloss auf eine Gruppe langsamerer GT-Fahrzeuge auf. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Toyota TS040 Hybrid und schlug in die Leitplanken ein. „Ich weiß nicht genau, was passiert ist“, berichtete der Franzose anschließend. „Ehrlich gesagt konnte ich überhaupt nichts sehen und überhaupt nichts dagegen tun.“
Im selben Moment und auch nur wenige Meter von dem Toyota-Zwischenfall entfernt kollidierte in der Gischt ein Ferrari der schwächeren GT-Klasse mit dem Audi R18 e-tron quattro von Marco Bonanomi (29).

Bonanomi-Crash bedeutet Aus

Während Lapierre seinen demolierten Toyota in langsamer Fahrt an die Box schleppen konnte, war beim Audi mit der Nummer drei der Antrieb stark beschädigt. Folge: Kein Vortrieb und das endgültige Aus. Bonanomi schlug immer wieder die Hände vors Gesicht, wollte seinen Helm überhaupt nicht mehr ausziehen. Tief enttäuscht musste der Italiener, der zuvor starke Überholmanöver ablieferte, seinen Traum vom Triumph in Le Mans begraben. Lapierre hingegen ging nach 49 Minuten Reparaturpause seiner Boxencrew wieder auf die Strecke.

Audi liegt auf Position zwei 

Schon nach weniger als einem Viertel des Rennens ist somit klar: Drei von sieben Werkswagen sind raus aus der Entscheidung. An der Spitze liegt nach rund fünf Stunden der von der Poleposition gestartete Toyota der Ex-F1-Piloten Alexander Wurz (40), Stéphane Sarrazin (37) und Kazuki Nakajima (29) vor dem Audi von André Lotterer (32), Benoît Tréluyer (37) und Marcel Fässler (38). Der Porsche von Timo Bernhard (33), Brendon Hartley (24) und Mark Webber (37) komplettiert die Top drei.

Autoren: Toni Schmidt, Oliver Müller

Fotos: Picture Alliance

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