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2008 Toyota Nascar Cup Race Car

Toyota Camry NASCAR Cup Race Car Red Bull
Man muss nicht reich sein, um sich den Traum vom Boliden aus der Lieblingsrennserie zu erfüllen. Zumindest nicht, wenn der Lieblingssport NASCAR heißt. Dann geht der Sammler-Traum schon für den Gegenwert eines VW Sharan in Erfüllung.
Bild: Courtesy of Auctions America
Toyota Camry NASCAR Cup Race Car Red Bull
So gerade in den USA geschehen, wo das Auktionshaus Auctions America diesen 680 PS starken Toyota Camry Cup Racer von 2008 für 35.200 US-Dollar (umgerechnet knapp 32.000 Euro) an den Kunden gebracht hat.
Bild: Courtesy of Auctions America
Toyota Camry NASCAR Cup Race Car Red Bull
Der Wagen wurde laut Auctions America von 2008 bis 2012 vom Red-Bull-Team eingesetzt, zu Anfang mit Pilot Brian Vickers (#Nr. 83) hinter dem Steuer. Der fuhr das Auto 2008 in Sonoma bis auf Platz 14 und in Watkins Glen auf Platz 18.
Bild: Courtesy of Auctions America
Toyota Camry NASCAR Cup Race Car Red Bull
Nachdem der Toyota sich 2012 in den Ruhestand verabschiedet hatte, wurde er restauriert und bei ...
Bild: Courtesy of Auctions America
Toyota Camry NASCAR Cup Race Car Red Bull
... Klassiker-Veranstaltungen eingesetzt. Einziger Wermutstropfen für den neue Besitzer: keine Straßenzulassung!
Bild: Courtesy of Auctions America
Chevrolet Monte Carlo Supersport
NASCAR gibt es nicht nur in den USA. Vereinzelt finden sich die wilden Boliden des beliebtesten amerikanischen Motorsports auch bei uns. Zum Beispiel auf dem Eurospeedway in der Lausitz. Dort verbringt dieser 2000er Chevrolet Monte Carlo Supersport seinen Ruhestand. AUTO BILD-Reporterin Helene Schmidt (r.) hat sich an das Monstrum herangewagt.
Bild: Stefan Beetz
Chevrolet Monte Carlo Supersport
Henrik Roscher vom "Eastside NASCAR Racing Team" ist nicht nur der Fahrer, er kümmert sich auch um Motor und Getriebe des "Henriette" getauften NASCARS. Erstbesitzer war die 2001 in Daytona tödlich verunglückte NASCAR-Ikone Dale Earnhardt senior.
Bild: Stefan Beetz
Chevrolet Monte Carlo Supersport
Vor der Fahrt kommt die Arbeit. Nachdem Helene es mit Hilfe all ihres Könnens aus dem Turnunterricht ins Auto geschafft hat, zurrt einer der Mechaniker sie im Beifahrersitz fest.
Bild: Stefan Beetz
Chevrolet Monte Carlo Supersport
Gehörschutz, Helm und Gurt lassen Helene nach Luft ringen. Und das ist erst der Anfang. Die Kommunikation mit dem Fahrer funktioniert per Handzeichen. Daumen hoch bedeutet "los, schneller", Daumen waagerecht "gut so" und Daumen runter "bitte langsamer".
Bild: Stefan Beetz
Chevrolet Monte Carlo Supersport
Als es endlich losgeht, kriechen die Vibrationen des V8 Helenes Wirbelsäule hoch. Hitze steigt von den direkt unter ihrem Sitz endenden Auspuffrohren auf und es riecht nach verbranntem Gummi, Motorenöl und Benzin.
Bild: Stefan Beetz
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Wie schnell das 680 PS starke NASCAR dann tatsächlich über den Lausitzring ballert, wissen weder Fahrer noch Beifahrer so genau, denn es gibt keinen Tacho. Die rustikale Technik macht den Reiz aus: Der Small-Block-V8 hat eine zentrale Nockenwelle und eine Akustik wie aus der Vorhölle. 
Bild: Stefan Beetz
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Topspeed auf der Grand-Prix-Strecke sind 250 km/h, im NASCAR-Oval nochmal 50 km/h mehr. Henrik Roscher leistet hinter dem Steuer Schwerstarbeit. ABS oder eine Traktionskontrolle gibt es nicht. Schon um die starre Dreischeibenkupplung zu bedienen, braucht es kräftige Beine.
Bild: Stefan Beetz
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Außerdem ist so ein NASCAR-Auto nicht kurvenstabil. Die voll gesperrte Hinterachse macht es fast unmöglich, Ideallinie zu fahren. Kommt dann noch ein Ölfleck dazu, bricht der Bolide aus.
Bild: Stefan Beetz
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Trotz der einfachen, grobschlächtigen Technik ist die Instandhaltung von "Henriette" aufwendig. Die Reifen für das NASCAR stammen aus den USA und müssen extra bestellt werden, die Motoren haben eine überschaubare Lebensdauer.
Bild: Stefan Beetz
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Dafür ist das Lenkrad abnehmbar, damit der Fahrer leichter einsteigen kann. Dahinter befinden sich Anzeigen für Öltemperatur, Öldruck, Wassertemperatur, Ladezustand der Lichtmaschine und Tank. Dazu kommen Drehzahlmesser und Notaus.
Bild: Stefan Beetz
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In der Windschutzscheibe befindet sich zusätzlich zum Überrollkäfig eine weitere Sicherheitsstrebe. "Henriette" hat ein gerade verzahntes Viergang-Schaltgetriebe, Zwischengas ist also Pflicht.
Bild: Stefan Beetz
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65 Liter passen in den Tank, die reichen für etwa 40 Rennrunden.
Bild: Stefan Beetz
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Nach dem Höllenritt auf dem Beifahrersitz des NASCAR-Renners setzt sich Helene fürs Foto hinters Steuer. Hier hat schließlich früher eine Legende gesessen.
Bild: Stefan Beetz
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Auf dem Lausitzring fährt Chevy "Henriette" für einen guten Zweck. Mehr über die kommenden Renneinsätze und freie Plätze für Passagiere unter www.nascar-hilft.de.
Bild: Stefan Beetz
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Wer mehr über kraftstrotzende US-Cars wie den Renn-Chevy erfahren will, kann das in unserem US-Car-Spezial.
Bild: Auto Bild Montage Flagge / dpa