Unglaublich, aber wahr: Dieses Smart city-coupé cdi, Baujahr 2000, lief in nur fünf Jahren weit über 500.000 Kilometer. Und das ...
... mit dem ersten Motor, dem ersten Getriebe und nur geringfügigem Verschleiß.
Kinderkrankheit: Das Fahrwerk der ersten Generation störte mit großen Komfortschwächen, die November 1999 beseitigt wurden.
Beim AUTO BILD-Smart gab's keine Licht-Probleme. Der TÜV erkennt bei diesem Modell aber Schwächen, vor allem beim Blinker und auch bei den Heckleuchten.
Da sieht noch gut aus: Wo Kunststoff verbaut ist, kann's auch keinen Rost oder Steinschlag geben.
Die Verarbeitung überzeugt auch an Stellen, die nicht ins Auge springen: Die Kabel sind sauber verlegt.
Das sieht nicht gut aus – und ist auch dem TÜV bekannt: Ölverlust zwischen Kurbelgehäuse und Ölwanne.
Schlecht für Umwelt und Schmierung: Die Dichtringe der Antriebswellen am Getriebe lecken, hier tritt Öl aus. Auch Kühlwasser ...
... verliert der Smart reichlich. Hier hilft nur regelmäßige Kontrolle.
Kurzer Kassensturz: 9172,05 Euro wanderten für Wartung und Reparaturen in die Werkstatt-Kasse. Das macht pro Kilometer einen knappen Cent.
Jedes Auto ist ein Spiegelbild seiner Fahrer. Aus der speckigen Kopfstütze darf dem Smart also kein Vorwurf gemacht werden. Vielmehr beeindrucken ...
... die Stoffe an den Sitzen – an keiner Stelle ist der Bezug durchgescheuert. Auch über den Seitenhalt gibt's keine Klagen.
Alles hat ein Ende, auch der Gurt hat eins: Nach 500.000 Kilometern zeigt der Lebensretter an der Fahrerseite nur noch Fransen. Er mußte genau ...
... wie das abgegriffene Lenkrad ausgetauscht werden.
Tag der Abrechnung: Die DEKRA schätzt den Smart noch auf 1200 Euro. Da lohnen sich die 3366 Euro Reparaturkosten für die verschlissene Kupplung, die weiche Motoraufhängung und die zerkratzte Windschutzscheibe nicht mehr.
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