Rot ist Trumpf: Fiats Haustuner Abarth will auf der IAA 2009 in Frankfurt mit der Weltpremiere des Abarth 695 Tributo Ferrari Rennsport-Atmosphäre verbreiten. Klar, dass bei dem streng limitierten Sondermodell auf Basis des Abarth 500 die Farbe schon vorher feststand.
Der neue italienische Rennzwerg wurde – wer hätte es gedacht – gemeinsam mit Ferrari entwickelt. Sein Herzstück ist ein 1,4 Liter großer Turbo-Vierzylinder mit 180 PS. Der treibt die rote Kugel unter sieben Sekunden auf 100 km/h und auf satte 225 km/h Spitze.
Ebenfalls am Main zu sehen: das Renngerät 500 Assetto Corse mit ballaststoffarmem Cockpit, auch ein Sondermodell (49 Stück).
Der hat es faustdick unter der Haube: Die 190 PS und 300 Newtonmeter Drehmoment des 1,4 Liter großen Turbo-Vierzylinders ...
... treffen auf nur 930 Kilo Leergewicht. Ein Gewindefahrwerk, der Heckspoiler, Rennpneus, eine größere Bremsanlage sowie ein modifizierter Innenraum machen die heiße Rennsemmel fit für den Rundkurs. Sie hat mit der Trofeo Abarth 500 Selenia Europa sogar eine eigene Rennserie.
Die zivile Abarth-Variante feierte Ende Mai 2008 Deutschlandpremiere im ganz kleinen Rahmen: Fiat zog in der Niederlassung Rhein-Ruhr (Düsseldorf) das Tuch vom neuen 500 Abarth.
Mit der Präsentation der mit Abstand heißesten Retrokugel feierten die Italiener auch ganz offiziell die Wiedergeburt der Marke Abarth in Deutschland. Merke: Ein Abarth ist kein Fiat, ...
... er basiert aber auf selbigem. Den 500er gibt es erst seit August 2008. Da rollte er mit 135 PS in die Showrooms.
Schon im Oktober 2008 schob Abarth das "esseesse"-Kit nach, das den Cinquecento mit 160 PS durchs A-Segment treibt. Damit zitierte der Wagen ganz bewusst seine historischen Wurzeln.
Die liegen zum Beispiel im Fiat Abarth 1000. Die Erfolgsbilanz der Marke mit dem Skorpion weist rund 10.000 Rennsiege aus.
Umso erstaunlicher, dass sich Fiat so spät mit der Hebung dieses historischen Schatzes befasste, konsequenterweise aber gleich eine eigene Marke gründete – und mit dem 500 Abarth Assetto Corse gleich richtig aufs Gaspedal trat.
Bereits seit dem 24. Mai 2008 erhältlich ist der 155 PS starke Grande Punto Abarth. Für 18.100 Euro wird man Besitzer des ersten Modells der neuen Abarth-Ära. Mit einem Preisaufschlag von 4500 Euro ...
... schoben die Italiener bereits im Juni 2008 den Grande Punto Abarth esseesse nach, der ein anderes Fahrwerk und ein Motor-Kit bekam.
Der kleine Italiener sorgt mit 180 PS und 7,5 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 für Fahrspaß.
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