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ADAC-Crashtest: Wildunfälle

ADAC-Crashtest: Wildunfälle
Tauchen plötzlich Tiere auf der Fahrbahn auf, wird es gefährlich. 27 Menschen starben 2009 auf deutschen Straßen bei der Kollision mit Wildtieren. 3000 Menschen wurden verletzt, hunderttausende Tiere überfahren.
Bild: ADAC
ADAC-Crashtest: Wildunfälle
So beugen Sie einem Zusammenstoß bestmöglich vor: In Wildwechsel-Gebieten sollte die Geschwindigkeit gesenkt, die Bremsbereitschaft erhöht und ausreichend Platz zum rechten Fahrbahnrand gehalten werden. Durch das Abblenden der Schweinwerfer erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Tiere die Flucht ergreift.
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Die größte Gefahr für den Autofahrer bei Wildunfällen geht aber nicht etwa vom Tier aus. Beim Zusammenprall mit einer Dummy-Wildschwein-Rotte bei Tempo 80, blieb die Fahrgastzelle relativ stabil.
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Der Gegenverkehr ist der größte Risikofaktor. Ausweichmanöver sind für den Fahrer und den entgegenkommenden Verkehr deutlich gefährlicher als der Frontalzusammenstoß mit einem Tier.
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Das richtige Verhalten, wenn plötzlich Tiere auf der Straße auftauchen: So stark wie möglich bremsen, das Lenkrad dabei ganz festhalten und die Spur halten. Auch wenn es schwerfällt: Ein Zusammenprall mit den Tieren muss im schlimmsten Fall in Kauf genommen werden.
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Erschreckende Werte: Stößt ein Auto bei Tempo 60 mit einem Wildschwein zusammen, hat das Tier das Gewicht eines Nashorns: 3,5 Tonnen.
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Und das beim relativ geringen Tempo von 60 km/h.  Die meisten Wildunfälle ereignen sich aber auf Landstraßen, wo die Autofahrer deutlich schneller unterwegs sind. Dementsprechend hoch sind auch die Anhaltewege.
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ADAC-Crashtest: Wildunfälle
Ein Rehbock schlägt bei Tempo 60 mit einer Wucht von 0,8 Tonnen in das Fahrzeug ein.
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Der schwerere Damhirsch entwickelt bei einem Crash mit 2,5 Tonnen das Gewicht ein Flusspferdes.
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Ein Rothirsch kann bei einem Zusammenstoß gar das Gewicht ein Elefanten erreichen: fünf Tonnen.
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