Die veraltete Diesel-Norm in den Prüflaboren soll laut ADAC schuld daran sein, dass bei extrem niedrigen Außentemperaturen auch viele moderne Dieselfahrzeuge den Geist aufgeben. Der Kraftstoff – bzw. dessen Normierung – passe nicht zu den neuen Filtern, kritisiert der ADAC. Die Filter verstopften auch ...
... bei vielen Neuwagen mit modernen Filtersystemen. Ab Temperaturen von minus 22 Grad Celsius kann selbst Winter-Diesel ausflocken. Tipp von autolbild.de: Das Auto in einem beheizten Raum (Garage oder Werkstatt) aufwärmen lassen. Niemals das Kraftstoffsystem mit offener Flamme beheizen!
Parken Sie das Auto nach Möglichkeit in einer Garage, wenn die Temperaturen nachts auf minus 20 Grad fallen. Ist das nicht möglich, suchen Sie einen windgeschützten Platz, wo Sie das Auto abstellen.
Motoröl mit der
Viskositätsklasse 15W kann bei Temperaturen von minus 20 Grad zähflüssig werden. Achten Sie beim Ölwechsel vor dem Winter darauf, dass Sie ein Motoröl mit ausreichender Sicherheitsreserve bezüglich des Kälteverhaltens verwenden (Hinweise in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs beachten).
Spiritus im Wasser der Scheiben-Waschanlage ist kein ausreichender Ersatz für richtiges Anti-Frost-Konzentrat. Bei hohen Minusgraden kann Spiritus gelieren und die Scheibe verschmieren. Tipp: Waschwasser komplett entleeren und die Waschanlage mit
Marken-Scheibenreiniger befüllen.
Prüfen Sie, bis zu welchen Temperaturen der Frostschutz im Kühlwasser ausreicht. Oftmals reicht er nur bis Temperaturen um minus 20 Grad. Wird es kälter, drohen Kühlerschäden.
Autoreifen haben bei minus 20 Grad etwa 0,5 bar weniger Druck als bei null Grad. Tipp: Bei jedem zweiten Tankstopp oder alle zwei Wochen Reifendruck prüfen und etwas erhöhen.
Schon ab null Grad können Scheiben vereisen, Türschlösser zufrieren und Gummidichtungen am Metallrahmen festkleben. Tipp: Isofolie auf die Scheibe legen oder zumindest Wischer aufstellen, damit sie nicht anfrieren. Türgummis mit Glycerin oder Talkum einstreichen (Foto). Türschlossenteiser immer dabei haben.
Bei niedrigen Temperaturen ist die Autobatterie die häufigste Ursache für eine Panne. Tipp: Lassen Sie in der Werkstatt den Ladezustand der Batterie überprüpfen. Außerdem sollten die Kontakte getrocknet und gesäubert werden.
Werden im Winter nur kurze Strecken zurückgelegt, kann sich die Batterie während der Fahrt nicht ausreichend aufladen. Abhilfe schafft ein
Batterie-Ladegerät (Foto).
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.