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ADAC-Überschlagstest 2014

ADAC-Überschlagstest 2014
Die größte Enttäuschung im ADAC-Überschlagstest 2014: das Golf Cabrio. Der Wolfsburger erreichte nur Platz 4 und bekam die Note "ausreichend" (3,6). Problem: Die Windschutzscheibe des offenen Golf ...
Bild: ADAC / Grafik
ADAC-Überschlagstest 2014
... verbog sich laut ADAC "stärker als erwartet" und verkleinerte dadurch den Schutzraum für die Passagiere in der ersten Reihe. Grundsätzlich rät der Club, dass Cabriofahrer die Sitzposition möglichst tief wählen, weil sich so die Sicherheitsreserve beim Überschlag erhöht. Die Fahrzeuginsassen sollten nie über den Kopfschutz hinausragen. Auf allen Plätzen im Cabrio sollten zudem Gurtstraffer verbaut sein.
Bild: ADAC / Uwe Rattay
ADAC-Überschlagstest 2014
Zusätzlich reagierten die Gurtstraffer des Golf Cabrios auf den vorderen Sitzen nicht forsch genug auf das Umkippen und hielten die Insassen nicht tief genug im Sitz. Die Folge: harter Asphalt-Aufprall der vorne sitzenden Dummies. Eine der beiden Plastikpuppen im Fond streifte sogar mit dem Kopf die Straße.
Bild: ADAC / Uwe Rattay
ADAC-Überschlagstest 2014
Beim Peugeot 308 CC hielt die Windschutzscheibe besser Stand. Kontakt zur Straße hatten die Dummies in der vorderen Reihe hier auch, allerdings nicht so stark wie im Golf. Gesamtnote: "befriedigend" (2,8). Das bedeutete Platz 3.
Bild: ADAC / Uwe Rattay
ADAC-Überschlagstest 2014
Den ersten Platz machten Renault und Opel unter sich aus. Der Mégane CC musste sich als Zweitplatzierter knapp geschlagen geben (2,1), der Opel Cascada kratzte sogar an der Bestnote (1,6).
Bild: ADAC / Uwe Rattay
ADAC-Überschlagstest 2014
Nahezu punktgleich in der Bewertung gab hier der einzige messbare Unterschied den Ausschlag: Die A-Säule des Opel Cascada verformte sich weniger als beim Franzosen und bot der ersten Reihe ein wenig mehr Überlebensraum. Damit erreichte der Rüsselsheimer den ersten Platz.
Bild: ADAC / Uwe Rattay
ADAC-Überschlagstest 2014
Mit einem Katapult werden die Fahrzeuge auf der Crash-Anlage des ADAC Technik-Zentrums in Landsberg am Lech beschleunigt und bei Tempo 50 seitwärts abgeworfen.
Bild: ADAC / Uwe Rattay
ADAC-Überschlagstest 2014
Der Test wurde von externen Gutachtern der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden begleitet.
Bild: ADAC / Uwe Rattay
ADAC-Überschlagstest 2014
Bei jedem Test steht die statische Sicherheit der Karosserie im Vordergrund – also, wie stark sich der sogenannte Überlebensraum beim Überschlag durch die Verformung der Windschutzschreibe verringert.
Bild: ADAC / Uwe Rattay
ADAC-Überschlagstest 2014
Außerdem wird überwacht, wie und mit welcher Intensität die Köpfe der vier pro Auto eingesetzten Dummys mit dem Boden in Berührung kommen. Dabei wird festgehalten, wie Überrollbügel, Gurtstraffer und Airbags reagieren.
Bild: ADAC / Uwe Rattay
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Experten-Tipp: Der ADAC rät allen Cabriofahrern, zur Erhöhung der Sicherheit die Sitzposition möglichst tief zu wählen. Das erhöht den Abstand zum Asphalt im Falle eines Überschlags. Die Köpfe der Mitfahrer sollten nie über den Kopfschutz bzw. Überrollbügel hinausragen, außerdem sollten alle Sitze mit Gurtstraffern versehen sein.
Bild: ADAC / Uwe Rattay