Roadster rot-weiß: Audi (links) und Alfa Romeo setzen auffällige Designakzente – auch bei den Farben.
Zwischen Saugrohreinspritzung und doppeltem Endrohr verwandelt der TT Superbenzin in Supersound. Der 3,2-Liter-V6 sorgt über das gesamte Drehzahlband für anregende Hintergrundmusik.
Schick, aber nicht schlank: Material und Machart des Spider-Cockpits geben wenig Grund zur Klage, die Mittelkonsole wirkt aber sehr massig. Das Navigationssystem gibt es ab 2250 Euro.
Formschön und sicher: Überrollbügel schützen beim Überschlag. Das transparente Windschott gibt es serienmäßig.
Das Stoffverdeck des Spider öffnet und schließt über diese Taste. Auch der Motor des Italo-Roadsters ...
... startet auf Knopfdruck. 260 PS aus sechs Töpfen erwachen zum Leben und treiben alle vier Räder des rassigen Italieners an.
Funktional und fein: Das Cockpit des TT überzeugt nicht nur mit seinem logischen Bediensystem, sondern auch mit edlem Leder-Alcantara-Mix. Navigation mit großem Farbmonitor kostet 2310 Euro.
Das elektrische Verdeck des TT lässt sich mit einem Finger öffnen.
Mit DSG (2150 Euro) gibt es auch Schaltwippen am Lenkrad.
Hübsch und haltbar: Überrollbügel mit Aluverkleidung schützen die Audi-Insassen, das serienmäßige Windschott fährt elektrisch aus. Im Innenraum ...
... verwöhnt der Ingolstädter mit Sitzen aus hochwertigem Leder, in denen auch größere Fahrer problemlos Platz finden. Bei schlechtem Wetter und geschlossenem Dach ...
... ersetzt die serienmäßige Klimaautomatik den kühlenden Fahrtwind. Dank seiner im Alu-Stahl-Mix gefertigten Karrosserie ...
... ist der Audi TT Roadster fast 300 Kilogramm leichter als der Alfa Spider und fährt deutlich agiler. So reichen ihm ...
... knappe 5,8 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100. Mit dem optionalen Direktschaltgetriebe (DSG) flippert es sich noch leichter durch die sechs Gänge. Deutlich behäbiger ...
... kommt der Alfa daher. Er braucht glatte 1,5 Sekunden länger als der Audi, um aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen. Kein Wunder, denn der übergewichtige Italo-Roadster ...
... bringt fast 1,8 Tonnen Leergewicht auf die Waage. Entsprechend lange dauert es, bis die Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h erreicht ist. Und, das obwohl ...
... im Italiener 260 PS auf alle vier Räder losgelassen werden. Der Sound des 3,2 Liter-V6 ...
... dröhnt aus einer vierflutigen Auspuffanlage. Optisch eindrucksvoll, leider verliert der Klang des Alfa-Triebwerks im oberen Drehzahlbereich an Intensität.
Die technische Basis für den schnittigen Spider liefern Brera und 159. So bringt es der Roadster immerhin auf 4,39 Meter Gesamtlänge und 2,53 Meter Radstand.
Edles Ledergestühl empfängt die Passagiere im Alfa. Groß gewachsene Fahrer über 1,90 Meter sitzen jedoch eine Spur zu hoch.
Auch an trüben Tagen macht der Alfa eine gute Figur. Das Stoffverdeck des Roadsters öffnet und schließt elektrisch. Die Windgeräusche sind gut gedämmt, das Knarzen der Verdeckkonstruktion ist dem straffen Fahrwerk geschuldet.
Hat der Regen endlich aufgehört, kann die Verwandlung beginnen. Eine Ampelphase reicht aus, ...
... und die Freiluftsaison ist eröffnet. Vollautomatisch versinkt das Spider-Dach ...
... im 253 Liter kleinen Kofferraum des Italieners. Dann ist zwar nur noch Platz für die obligatorische Golftasche, ...
... aber dafür scheint die Sonne – und der Fahrspaß kann beginnen.
Auch beim TT senkt und hebt sich das Dach automatisch. Wer keine Angst um seine Frisur hat, lässt per Knopdruck die Sonne rein.
Ein serienmäßiges Windschott sorgt dafür, dass es den Passagieren nicht allzu frisch um die Ohren wird.
Der Countdown läuft: neun, zehn, elf – ...
... nach nur zwölf Sekunden ist der Audi komplett offen. Schneller geht's kaum.
Ende gut, alles gut: Mit dem Audi steuert man gern in den Ehe-Hafen, der Alfa ist immerhin gut für eine spannende Affäre.
Trotz 260 PS ist der Alfa recht behäbig. Schuld ist das hohe Gewicht.
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