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Alle Infos zum Motorradführerschein

Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Was kostet der Motorradführerschein? Welche Motorrad-Klasse darf ab welchem Alter gefahren werden? Wie lange dauern Schnellkurse? AUTO BILD beleuchtet das Thema Motorradführerschein und gibt einen Überblick.
Bild: Martin Meiners / AUTO BILD
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Was kostet der Motorradführerschein? Genau wie beim Pkw-Führerschein setzen sich die Kosten für den Motorradführerschein aus unterschiedlichen Posten zusammen. Zunächst sind da die Anmeldung in der Fahrschule und die Übungsmaterialien. Dazu kommen Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und die Gebühren für die theoretische Prüfung.
Bild: H. J. Mau
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Sobald die Theorie vom Tisch ist, schlagen Übungsfahrten, Sonderfahrten und schließlich die praktische Prüfung zu Buche. Nicht zuletzt wollen Passbilder und der Führerschein bezahlt werden.
Bild: Markus Heimbach
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Weil Übungs- und Sonderfahrten stark von Bundesland, Fahrschule und Lernfortschritt des Schülers abhängen, lässt sich der Endbetrag höchstens grob schätzen. Mit 1250 bis 1550 Euro (ohne bereits vorhandenen Zweirad-Schein) sollte aber gerechnet werden.
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Wie lange dauert die Ausbildung? Durchschnittlich 20 bis 30 Fahrstunden. Zuerst kommen die Übungsstunden. Hier soll sich der Fahrschüler mit den Funktionen und Fahreigenschaften des Motorrads vertraut machen. Beschleunigen, Bremsen, Ausweichen, Fahren in Schrittgeschwindigkeit, Fahren im Kreis, Slalomfahren und Anfahren an einer Steigung gehören zu den Aufgaben.
Bild: Werk
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Dann folgen die zwölf Pflichtstunden mit den Sonderfahrten, zu denen Autobahn-, Überland- und Nachfahrten zählen. Auf sogenannten Prüfungsfahrten kann der Fahrschüler schließlich gezielt mit seinem Ausbilder an seinen Schwächen arbeiten, bevor er (oder sie) sich zur praktischen Prüfung anmeldet.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Fahrschulen gehen meist flexibel auf den Fortschritt sowie die zeitlichen Möglichkeiten ihrer Schüler ein und fassen zum Beispiel mehrere Autobahnfahrten zusammen. Daher lässt sich nicht sagen, ob die Ausbildung zum Motorradführerschein sechs Wochen oder sechs Monate dauert.
Bild: Roman Raetzke
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Wie finde ich die passende Fahrschule? Das hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Motorrad fahrende Freunde und Bekannte können oft mit Tipps und Kontakten weiterhelfen. Telefonbuch und Internet wissen mehr.
Bild: Toni Bader
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Grundsätzlich geht aber nichts darüber, sich eine eigene Meinung zu bilden und vor dem Start einer Ausbildung die Fahrschule der Wahl zu besuchen und die Fahrlehrer kennenzulernen beziehungsweise einen Blick auf Ausstattung und Fahrzeugen zu werfen.
Bild: R. Timm
Motorradführerschein: Kosten, Klassen, Schnellkurs
Was ist von Schnell- oder Crashkursen zum Führerschein zu halten? Intensivfahrschulen bieten Führerschein-Schnellkurse für Eilige an, auch fürs Motorrad. Redakteur Frank Rosin hat ausprobiert, wie sinnvoll so ein Crashkurs in fünf Tagen ist. Schon am zweiten Tag ging es in den Verkehr. Erst Stadt, dann Landstraße und schließlich Autobahn.
Bild: Sven Krieger
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Fünf mal vier Stunden Theorie: Einiges hat sich verändert, seit Frank Rosin 1984 seinen Pkw-Führerschein gemacht hat. Was die Schüler morgens in der Theorie lernten, konnten sie gleich nachmittags in der Fahrstunde umsetzen.
Bild: Sven Krieger
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Coach Gülten Acikgöz bot Schülern mit Prüfungsangst kostenloses Coaching an.
Bild: Sven Krieger
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Am Prüfungstag gab es noch eine Extra-Fahrstunde direkt vor der Prüfung. Die Grundfahraufgaben mussten sitzen.
Bild: Sven Krieger
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Geschafft: Mit neuem Führerschein auf der Traum-BMW. Fazit von Frank Rosin: "Eine Woche statt drei Monate, das ist die steile Abkürzung zum Führerschein. Aber es ist ein mühsamer Weg. Und billig ist die Intensivausbildung auch nicht: Auch mit nur 14 Fahrstunden standen 1542 Euro auf der Rechnung. Trotzdem: Ich würde es wieder so machen!"
Bild: Sven Krieger
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Welche Führerscheinklassen gibt es? A ist der der Führerschein für die großen Maschinen. Genauer: Es gibt für Zweiräder und Gespanne keine Hubraumgrenze und keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Klasse A2 gilt bis 35 kW und einem Verhältnis der Leistung zum Gewicht von maximal 0,2 kW/kg.
Bild: Uli Sonntag
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A1 heißt der Führerschein für Leichtkrafträder mit maximal 11 kW und 125 cm³. AM ist die 50er-Klasse. Roller, Mopeds und Mokicks fallen darunter. Hauptsache, maximal 50 cm³ und höchstens 45 km/h schnell. Fahrräder mit elektrischen Hilfsmotoren, bis vier kW Leistung und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h gehören ebenfalls dazu.
Bild: Sven Krieger
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Wer darf welche Motorrad-Klasse ab welchem Alter fahren? Die Roller-Klasse AM ist ab 16 Jahren möglich. Das Gleiche gilt für die Klasse A1 und 125er-Maschinen.
Bild: dpa
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Bei A1-Führerscheinen, die nach dem 19.01. 2013 ausgestellt wurden, ist die klassische Beschränkung auf 80 km/h für Fahrer unter 18 Jahren aufgehoben. Dafür werden die vorgeschriebene Maximalleistung von 11 kW bei 125 ccm und das Leistungsgewicht von 0,1 kW/kg streng kontrolliert.
Bild: Yamaha
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Mit 18 Jahren kann der Führerschein A2 inklusive theoretischer und praktischer Prüfung erworben werden. Nach zwei Jahren erlaubt der Gesetzgeber dann den Aufstieg in die Klasse A. Hürde: eine weitere praktische Prüfung. Wer gleich die großen Maschinen fahren will, muss mindestens 24 Jahre alt sein.
Bild: Kawasaki
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Motorradführerschein machen bei vorhandenem Pkw-Führerschein: Was bedeutet das? Ein vorhandener Pkw-Führerschein kann beim Erwerb des Motorradführerscheins Vorteile bringen. 50er dürfen Autofahrer zum Beispiel auch ohne Prüfung fahren.
Bild: dpa
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Inhaber eines Pkw-Führerscheins, der zwischen dem 1. April 1980 und dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurde, dürfen auch dreirädrige Kraftfahrzeuge bis 15 kW (20 PS) fahren. Autofahrer schließlich, die Klasse 3 vor dem 1. April 1980 erworben haben, können mit A1-Bikes so in den Verkehr und brauchen für A2 ...
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... nur eine praktische Fahrprüfung. Außerdem ist es natürlich möglich, dass die vorhandene Erfahrung hinter dem Steuer eine kleinere Zahl an benötigten Fahrstunden nach sich zieht.
Bild: Harald Almonat