Ein Bild von einem Sportwagen: Tolle Proportionen und rassige Schwünge kennzeichnen den Artega.
Auch technisch erfüllt der Artega alle Merkmale eines Sportwagens: 300-PS-V6 von Volkswagen auf der Hinterachse, Sechsgang-DSG, 1100 Kilogramm Leergewicht, 0 auf 100 km/h in unter fünf Sekunden.
Der Artega GT vereint auf kompakten 4,01 Metern mehr Dynamik als mancher Supersportwagen. Kurze Überhänge und die geringe Höhe von gerade mal 1,18 Metern tragen ihren Teil dazu bei.
Der böse Blick und ein gieriges Maul kennzeichnen den Artega, und verleihen ihm zusammen mit den 300 PS im Heck die Lizenz zum Linksfahren.
Aus dieser Perspektive werden ihn die meisten Autofahrer sehen: Das Heck des Artega strotzt vor Kraft; nicht nur optisch: Im Heck ist der 300-PS-V6 angeordnet, der den Artega auf über 270 km/h katapultiert.
Die muskulösen Linien des Artega entspringen der Feder des ehemaligen Chefdesigners von Aston Martin, Henrik Fisker.
Fisker lieferte zunächst vier Design-Vorschläge. Artega-Chef Frers schloss sich in seinem Büro ein, um den besten Entwurf auszuwählen. Schließlich kombinierte er einen Entwurf mit dem Heck eines anderen.
Ein hochfestes Leichtgewicht: Die Karosserie des Artega besteht aus kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen. Die Karosserie wird unter Einhaltung strenger Richtlinien industriell gefertigt.
Der Artega GT ist führend beim Leistungsgewicht. Dazu tragen auch die nur rund zehn Kilogramm schweren Felgen bei.
Artega ist eine völlig neue Automarke ohne Wiederbelebung einer Historie. Dabei ist Artega verwurzelt mit seiner ostwestfälischen Heimatstadt Delbrück. Das Firmenzeichen trägt Elemente des Stadtwappens.
Jedes Detail spiegelt die Dynamik des Artega wieder. Die beiden Endrohre sind harmonisch in den bogenförmigen Verlauf der Heckschürze integriert. Leider nicht zu vernehmen: der rassige Sound des V6-Aggegats.
Die Modellbezeichnung GT deutet an, dass der Artega nicht nur ein kompromissloser Sportwagen ist, sondern auch ein klassischer Gran Turismo, mit dem sich entspannt Kilometer zurücklegen lassen.
Bestimmt kein Schlusslicht: Der Artega wird das Feld der kompakten Sportwagen aufmischen. An sein Leistungsgewicht von nur 3,6 Kilogramm pro PS kommen nur ganz wenige Konkurrenten heran.
Optik und Haptik stimmen: Die Qualität des Artega kann sich sehen lassen. Firmen-Chef Frers sind strenge Qualitätsrichtlinien sehr wichtig.
Der Kofferraum des Artega ist ausreichend groß, um das Wochenendgepäck für zwei Personen zu fassen.
Das Drei-Speichen-Sportlenkrad fest im Griff und die Bestzeit im Sinn, in der körpernahen Artega-Kanzel kommen sofort Sportwagen-Gefühle auf. Ungewöhnlich: Drehzahlmesser und Tacho sind in einem Instrument untergebracht.
Der Navigationsbildschirm ist im Innenspiegel integriert. Somit liegen relavante Informationen im direkten Blickfeld des Fahrers.
Beim Zentralinstrument liegen die Zeiger von Drehzahlmesser und Tacho auf einer Achse. Es ist umrandet von einem Bildschirm, der je nach Wunsch weitere Instrumente anzeigen kann.
Über den großen Bildschirm in der Mittelkonsole lassen sich Klimaanlage, Bordcomputer und Musikanlage bedienen. Darüber liegen die von Paragon zugelieferte Uhr und Stoppuhr, die übrigens auch beim Porsche 911 verbaut werden.
Das Sechsgang-DSG kommt (wie der Motor) von Volkswagen. Schaltbar ist es mit Paddeln unter dem Lenkrad, entspannte Gangart ermöglicht der Automatik-Modus.
Der Artega sitzt wie ein Maßanzug und vermittelt auf Anhieb echtes Sportwagen-Flair.
Ironisches Detail: Mit den Fensterkurbeln werden die elektrischen Fensterheber betätigt! Kurbel unten antippen: Fenster öffnet, Kurbel nach oben betätigen: Fenster schließt.
Concours de Coupé: Die drei deutschen Sportcoupés Porsche Cayman S, BMW Z4 M Coupé und Artega GT bringen es zusammen auf 938 PS und lang anhaltende Gänsehaut.
Geballte Dynamik: Der Artega spielt optisch in der gleichen Liga wie seine Konkurrenten.
Klaus Dieter Frers hat 1988 den erfolgreichen Autozulieferer Paragon gegründet. Mittlerweile stellt Paragon ganze Bediensysteme und Kombiinstrumente her. Um die Kompetenz von Paragon darzustellen, schuf er den Artega.
Karl-Heinz Kalbfell war 25 Jahre bei BMW, dann Chef von Rolls-Royce, von Alfa Romeo und von Maserati. Bei Artega ist der Experte für Premiummarken nun zuständig für Vertrieb und Maketing.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.