Mit doch ungewöhlichen Mercedes-Umbauten kam Tuner Asma in der Vergangenheit groß raus. Mit dem Venustus wechselt der Tuner zwar die Marke, aber nicht seine Philosophie.
Beim Bentley Continental verzichtet Asma auf den Einsatz der Brechstange. Der Tuner will den Briten nicht neu erfinden, sondern bestehende Linien und Formen aufgreifen – und verschönern.
Trotz Verbreiterungen und Tieferlegung – Asma modifiziert das Auto mit Augenmaß. Details wie die aus der C-Säule wachsenden vertikalen Flügel verdeutlichen Asmas Bestreben, eine bisweilen stagnierende Szene mit neuen Impulsen zu beleben.
Die vorderen Kotflügel modelliert Asma komplett neu, die hinteren verbreitert er mit Aufsätzen. Asma greift bei seinem ersten Bentley-Umbau auf GFK zurück; auf Wunsch sind alle Anbauteile auch in Karbon erhältlich.
Nachdem das Leder komplett montiert ist, macht das Interieur einen hinreichend hinreißenden Eindruck.
Ein Tuner sieht rot: Nahezu der komplette Innenraum, zu dem auch der Dachhimmel zählt, ist mit rotem Leder ausgeschlagen.
Power ist im Überfluss vorhanden – das zur Verfügung stehende Drehmoment von 765 Newtonmetern reicht in guten wie in schlechten Zeiten. Asma pimpt den Sechsliter-W12 von 560 auf 644 PS.
Aerodynamik wo man sie bei einem Bentley kaum erwartet.
Der Bentley federt trotz der riesigen 22-Zöller kommod und pfeilt mit sauberem Strich um Kurven.
Ein Sportauspuff röhrt zutraulich, wird aber nicht lästig.
Asmas Venustus vor beeindruckender Kulisse. Ein saudischer Politiker hat das Fahrzeug in Auftrag gegeben.
Die Verbreiterung der Karosserie wurde hinten mit Aufsätzen realisiert.
Stilechte Briten dürften sich beim Anblick des aufgemotzten Bentley schockiert zeigen. Echte Tuner hingegen sind aus dem Häuschen.
Auf deutschen Autobahnen könnte der schwarze Düsenjäger bis zu 325 km/h Spitze rennen. Muss sich nur jemand finden, der die 260.000 Euro investiert.
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