Porsche will ihn, England hat ihn schon: den viertürigen Sportwagen für die ganze Familie. Auf dem Prüfgelände in Gaydon ...
... soll der Aston Martin Rapide zeigen, daß sein Name durchaus Programm ist. Sehr vielversprechend ...
... ist zumindest schon einmal der sechs Liter große V12 mit 480 PS, der ...
... in Handarbeit gefertigt wird, wie es sich für einen Aston Martin gehört – Prüfplakette inklusive.
Extrem flache Flunder: Der bildschöne Viertürer bringt es bei fünf Metern Länge nur auf 1,33 Meter Höhe. Da kommt das Dach den Passagieren ganz schön nahe, aber ...
... Aston Martin begegnet auch dem kleinsten Anflug von Klaustrophopie mit großen Glasflächen, die erstens einen ungetrübten Blick nach oben garantieren und ...
... zweitens für einen lichtdurchfluteten Innenraum sorgen, der höchsten Ansprüchen genügt. So viel Luxus ...
... so unaufdringlich zu präsentieren, gelingt wohl nur den Briten. Im Rapide gibt es reichlich Rindsleder, Pappelholz, Haifischhaut und eine Uhr von Jaeger Le Coultre.
Highlight: So glänzend kann eine Mittelkonsole aussehen, und ...
... auch das Mobiltelefon thront in einer angemessenen Umgebung.
Doch nur ein 2+2-Sitzer? Eigentlich soll der Rapide vier Personen entspanntes Reisen ermöglichen, aber ...
... dann dürfen die Fondpassagiere nicht allzu groß sein. Für Zwei-Meter-Mann Georg Kacher ist ...
... das hintere Abteil eher eine Puppenstube. Mit durchaus guten Ladekapazitäten, wie Aston Martin verspricht. Sind die Rücksitze ...
... der beiden hinteren Einzelsitze umgeklappt, sollen mehr als 600 Liter Stauraum zur Verfügung stehen. Das Schachspiel und die Champagner-Flaschen müssen dann natürlich zurück unter die Abdeckung.
Wer dem viertürigen Rapide in die Augen blickt, erkennt die Familienzugehörigkeit: Der große Engländer ist ...
... durch seine Frontscheinwerfer, ...
... das Design der Rückleuchten und ...
... den liebevollen Designstücken wie dem Tankdeckel ganz eindeutig als Aston Martin zu erkennen.
Länge läuft: Beim Radstand erreicht der Rapide mit 2,99 Metern fast S-Klasse-Niveau.
Hoher Anspruch: "Unser Ziel war es, den schönsten Viertürer der Welt auf die Räder zu stellen", erklärt Chefdesigner Marek Reichmann. Nun, das ist natürlich ...
... Geschmacksache, aber der edle Brite dürfte schon ziemlich vielen Leuten ein "Wow!" entlocken.
Wer hier einsteigen will, sollte nicht mehr auf den Cent achten müssen. Vier Türen werden bei Aston Martin wenigstens 160.000 Euro verschlingen. Gemessen am Preisniveau der Ford-Edeltochter fast ein Schnäppchen.
Groß und griffig: Die 20-Zöller rollen spröde ab, aber sie verzahnen sich mit der Fahrbahn wie ein Reißverschluß. Ergebnis: Traktion in jeder Situation.
Name und Versprechen zugleich: Der große Aston Martin heißt nicht nur "schnell", er ist es auch. In 5,5 Sekunden soll der Rapide aus dem Stand auf Tempo 100 sein und ...
... 288 km/h Spitze erreichen, wenn aus dem Einzelstück eine Kleinserie geworden ist.
Noch einmal die Frontperspektive zum Vergleich: Der Rapide ist ...
... seinem zweitürigen Bruder DB9 wie aus dem Gesicht geschnitten, ...
... in der Seitenlinie sind klare Parallelen zu erkennen und ...
... auch das Heck des DB9 ist gut genug für den Rapide. So einen Hintern muß man ja auch nicht jeden Tag neu erfinden.
So richtig neu sind Viertürer im Hause Aston Martin nicht: Der letzte war der Lagonda, der von 1974 bis 1989 vom Band lief und es nur auf bescheidene 645 Exemplare brachte.
Im eckigen Bug steckte ein für heutige Verhältnisse fast bescheidener V8 mit 276 PS. Der Prestigesprint gelang dem Lagonda damit in knapp acht Sekunden.
Papier ist geduldig: Das ist alles, was Porsche bisher von seinem Viertürer gezeigt hat, aber ...
... AUTO BILD gibt bereits einen Vorgeschmack auf den großen Zuffenhauser, der ab 2009 zu erwarten ist – dann dürfte der Rapide längst am Markt sein.
Porsche will mit den Panamera den Gran Turismo neu interpretieren. Zu erwarten ist ein Auto, das sportlicher als ein Mercedes CLS, geräumiger als ein Sechser-BMW und stärker als ein Jaguar XKR sein wird. Man darf gespannt sein.
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