Wer sich ein Auto zum Preis eines Eigenheims leisten kann, könnte bei
Aston Martin fündig werden: Die Briten bauen den Luxus-Sportler Vanquish. Er kostet knapp 250.000 Euro. Wie er sich fährt – autobild.de-Autor Carsten Paulun hat es ausprobiert.
Das Fahrwerk ist eine Wucht. Alle Achtung, der Vanquish ...
... meistert selbst übelste Landstraßen gelassen und lässt sich mit seiner exakten Lenkung spielend ums Eck steuern.
Auch die Sechsgang-Automatik gefällt. Sie schaltet von butterweich auf bissig, wenn ich am Lenkrad die "Sport"-Taste drücke.
Optisch ist der Supersportler ein absoluter Kracher. Der 4,72 Meter lange Brite besteht erstmals nur aus Alu und Karbon, wiegt 1739 kg.
Der bullige Zwölfzylinder wird in Köln montiert und sprintet mächtig voran. Aus sechs Litern Hubraum wuchtet das Aggregat satte 573 PS auf die Hinterräder. Den Standardsprint erledigt der Vanquish in 4,1 Sekunden.
Weniger faszinierend ist das Interieur des Edelschlittens: Billig-Lenkstockhebel aus Plastik ...
... und ein Navi, das es auch im
Renault Clio gibt – na ja. Die Rückbank fällt äußerst knapp aus. Fazit von Carsten Paulun: "Der Aston Martin Vanquish ist ein faszinierendes Auto, aber leider nicht perfekt bis in jedes Detail. Und das kann man bei diesem Preis eigentlich erwarten."
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