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Audi A1: Kaufberatung

Audi A1, Audi A1 Sportback
Seit Ende Februar 2015 steht der geliftete Audi A1 bei den Händlern. Mehr denn je gibt der kleine Ingolstädter den Premiumköder für junge Audi-Erstkäufer. Unsere Kaufberatung klärt, was er zu bieten hat.
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Audi A1 Sportback
Mit dem Facelift ist der A1 in der Länge um zwei Zentimeter gewachsen – das Längenwachstum streckt aber nur die Schürzen, an den Innenraummaßen hat sich nichts geändert. Der fünftürige Sportback (plus 850 Euro) ist ebenso lang, ...
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Audi A1 Sportback
... bietet auf Grund des etwas höheren Daches aber etwas mehr Kopffreiheit im Fond. Diese genügt sogar dem Redakteur mit 1,86 Metern, auf längeren Strecken würde hier eher die Beinfreiheit zum Problem.
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Audi A1 Sportback
Breite Blechbacken schmälern im wahrsten Sinne den Nutzwert des Kofferraums. Maximal 0,95 Meter breit darf das größte Frachtstück sein. Das Volumen ...
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Audi A1 Sportback
... reicht beim Sportback von 270 bis 920 Liter bei umgeklappter Rückbank.
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Audi A1 Sportback
Ab Werk sind sowohl Drei- als auch Fünftürer als Viersitzer ausgelegt. Für den Sportback ist die Zwei-plus-eins-Sitzkonfiguration im Fond aber ohne Aufpreis zu haben. Alternativ: das Ablagepaket (110 Euro) samt Getränkehalter.
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Audi A1 Sportback
Die erste Reihe bietet ausreichend Platz, große Fahrer sitzen aber relativ hoch – darunter leidet jedoch nicht die Kopffreiheit, sondern die Übersichtlichkeit; Ampeln geraten schnell aus dem Blickfeld. Gut gefallen hat uns am A1 hingegen die vom Aussterben bedrohte manuelle Handbremse. Deren Hebel wird für 750 Euro, ebenso wie Lenkradkranz, Schaltknauf und -manschette, in farbigem (Wild)-Leder ausgeführt.
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Audi A1 Sportback
Die wichtigste Neuerung steckt bei dieser Überarbeitung unter der Haube: Erstmals bietet Audi zwei Dreizylindermotoren an. Beide schmücken sich mit dem ultra-Abzeichen, damit markiert Audi die Aggregate mit dem geringsten Verbrauch innerhalb der Modellpalette. Der Einstiegsbenziner 1.0 TFSI ultra leistet 95 PS ...
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Audi A1 Sportback
... und soll sich im Schnitt mit 4,2 Litern begnügen. Der Motor läuft auffallend leise und ist gut vom Innenraum entkoppelt, beim Blick unter die Haube ...
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Audi A1 Sportback
... werkelt das Aggregat aber sichtlich. Das weit gestufte Fünfganggetriebe trägt zum geringen Verbrauch bei.
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Für das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe werden 1700 Euro berechnet, es ist für alle Motorisierungen wählbar. In Verbindung mit dem 1.4 TDI sollten Sie diese Investition tätigen; dank zweier Gänge mehr kann der Dreizylinder seine 230 Newtonmeter bei nur 90 PS spürbar besser in Szene setzen als mit dem manuellen Fünfganggetriebe, das mit seiner deutlich weiteren Spreizung dem Motor viel von seiner Agilität nimmt.
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Das zweite verfügbare Dieselaggregat ist der 1.6 TDI mit 116 PS und 250 Newtonmetern. Der Vierzylinder weckt mit seinem rauen und unkultivierten Lauf jedoch wenig Freude. Speziell im Stadtverkehr kann man es schon mal als Wohltat empfinden, wenn die – für alle Motorisierungen serienmäßige – Start-Stopp-Automatik den Motor abschaltet.
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Die Benzinerpalette ist umfangreicher, reicht in fünf Leistungsstufen vom zuvor beschriebenen 1.0 TFSI bis zum Zweilitermotor mit 231 PS im S1. Der Einstiegsbenziner ist bedenkenlos allen zu empfehlen, die sich überwiegend im urbanen Bereich bewegen. Wer jedoch mehr und öfter auf der Langstrecke unterwegs ist, ...
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... sollte sich dagegen den 1.4er mit Zylinderabschaltung genauer ansehen. 150 PS und 250 Newtonmeter bewegen den Premiumzwerg so souverän wie fahrspaßig. Mit 4,7 Liter Normverbrauch benötigt er zudem 0,4 Liter weniger als der 1.4er ohne Zylinderabschaltung mit nur 125 PS. Der Aufpreis für den technischen Vorsprung beträgt glatte 2000 Euro.
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Der 192 PS starke 1,8-Liter-Vierzylinder ist der gleiche wie im aktuellen Polo GTI. Im Stadtflitzerverkehr wirkt dieser A1 permanent unterfordert, erst auf Überlandstrecken, idealerweise mit reichlich Kurven, kann er sich entfalten. Neben der Zwangskopplung an die Siebengang-S tronic gibt es das Kraftpaket zudem nur mit der neuen Ausstattungslinie "sport". Derartige Verknüpfungen bedingen den hohen Startpreis ab 26.750 Euro.
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Wer es noch eine Nummer schärfer möchte, greift zum S1. "Blutunterlaufene" Xenonscheinwerfer kennzeichnen das angriffslustige Gesicht des 231 PS starken Zwergs. Der S1 verfügt exklusiv in der A1-Baureihe über Allradantrieb, ...
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... das Sortieren der Gänge erfolgt manuell. Auf den Einsatz eines Doppelkupplungsgetriebes im S1 verzichtet Audi, zur großen Freude der Puristen.
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Der Hangon-Allrad leitet die bis zu 370 Newtonmeter in alltäglichen Fahrsituationen an die Vorderachse, erst bei Traktionsverlust stellt eine elektronische Lamellenkupplung blitzschnell den Kraftschluss zur Hinterachse her.
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Wer sich für den Kraftknilch interessiert, muss aber 13.000 Euro tiefer in die Tasche greifen, als es für den einfachsten A1 nötig wäre. Für so viel Einsatz katapultiert Sie der Kleine dann in 5,9 Sekunden auf 100 Sachen. Und Sie sind jedem Mini Cooper S mindestens eine Haubenlänge voraus.
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Kommen wir zum Thema Ausstattung: Die optionalen Linien "design" oder "sport" kosten 1500 Euro Aufpreis. Beide Pakete erheben den A1 von den 15-Zoll-Stahlrädern auf 16-Zoll-Aluräder (1100 Euro) und platzieren ...
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... Fahrer und Beifahrer auf komfortablen Sportsitzen (340 Euro) – damit ist der Aufpreis schon fast erreicht. Zudem umfassen beide Pakete ...
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... den Bordcomputer (180 Euro), Lederlenkrad (160 Euro) und Aluelemente im Innenraum (120 Euro). Die LED-Rücklichter (250 Euro) sind dem "design"-Paket vorbehalten, dafür enthält "sport" Audi drive select (150 Euro), Nebelscheinwerfer (120 Euro) und Sportfahrwerk (200 Euro). Der Preisvorteil für "design" beläuft sich auf 860, für "sport" sogar auf 1210 Euro – beide Pakete bilden, je nach Geschmack, eine gute Basis.
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Ein Komfortpaket für weitere Annehmlichkeiten im A1 bietet Audi nicht an. Deshalb müssen Sie bei Bedarf die Klimaautomatik (350 Euro), den Komfortschlüssel (390 Euro), die Sitzheizung vorn (290 Euro) oder den Tempomat (250 Euro) einzeln dazuwählen. Auch die Bluetoothschnittstelle (300 Euro) und ein USB-Anschluss inklusive nötiger Adapterkabel (300 Euro) kosten extra.
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Statt übermäßiger Technisierung stand bei der Überarbeitung des A1 vielmehr die lifestylige Individualisierung des Wagens im Vordergrund. Kunden können zu über 100 Lacktönen (ab 500 Euro) verschiedene Kontrastfarben für den Dachbogen des A1 (350 Euro) oder die Dachkuppel des Sportback wählen (400). Das Stylepaket (1675 Euro) setzt Frontspoilerlippe, Heckdiffusor, Seitenschweller und Endrohrblenden auffällig ab.
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Auch im Innenraum darf es gerne kreativ werden – die Variantenvielfalt ist fast genauso groß wie bei den Lackfarben. So sind einfarbige Dekorblenden für Innenspiegel, Luftausströmer, Mittelkonsole und Türzuziehgriffe für 495 Euro zu haben, dazu beleuchtete Einstiegs leisten – 230 Euro im A1, 410 Euro beim Sportback.
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Für Bose-Surround-Sound aus 14 Boxen samt Subwoofer anstelle des Reserverades berechnet Audi 695 Euro. Zudem ist das LED-Innenlichtpaket für 150 Euro Pflicht.
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Fazit von Redakteur Attila Langhammer: Der A1 ist ein sympathischer kleiner Flitzer, die Antriebspalette bis auf ein paar kleinere Mankos gelungen. Audi-typisch bewegen sich Material- und Verarbeitungsqualität auf hohem Niveau. Aber so viel Premium schlägt sich eben im Preis nieder – und damit könnte Audi an der jungen Erstkäuferschaft vorbeizielen. Ob die sich ...
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... mit den preistreibenden Individualisierungsoptionen locken lässt, sei einmal dahingestellt, denn ein quietschbunter Gebrauchter ist nicht jedermanns Geschmack. Ein dicker Wermutstropfen sind auf jeden Fall die Aufpreise für Bluetooth und USB-Schnittstelle – das ist kein Vorsprung durch Technik, sondern ein Rückschritt durch Controlling.
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Und hier zum Vergleich noch ein Blick auf die wichtigsten Konkurrenten des Audi A1: Alfa Romeo MiTo (seit 9/08, Facelift 10/13) • Preis: ab 14.700 Euro • drei Benziner (78 bis 140 PS), zwei Diesel (84 und 120 PS) • 5-Gang (78/84 PS), 6-Gang (105/120 PS), DSG (140 PS) • zwei Ausstattungslinien.
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Karosserie: Den MiTo gibt es ausschließlich als Dreitürer, trotzdem knackt er die Viermetermarke. Ladevolumen bis 950 Liter.
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Antrieb: Mit 78 PS macht die Basis "bella figura", agiler und daher von uns empfohlen gibt sich aber der 105-PS-Twinair. Die Diesel brauchen etwas Drehzahl.
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Ausstattung: "Impression" hinterlässt einen spartanischen Eindruck, mit Paketen aufwertbar. Mit "Turismo" (1900 Euro) sind Sie rundum besser bedient. Extras: Lederlenkrad (150 Euro), Klimaautomatik (415 Euro, nur "Turismo"), geteilte, umklappbare Rückbank für bis zu fünf Plätze (220 Euro), Uconnect (500 Euro).
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Citroën DS3 (seit 3/10, Facelift 8/14) • Preis: ab 15.840 Euro • vier Benziner (82 bis 165 PS), zwei Diesel (100 und 120 PS) • 5-/6-Gang man., automat. Schaltg. (82 PS), 4-St. Autom. • drei Ausstattungslinien.
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Karosserie: Auch der DS3 hat nur drei Türen. Als DS3 Cabrio oben offen, eigentlich eine Cabriolimousine (plus 2600 Euro).
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Antrieb: Das automatisierte Schaltgetriebe ist nicht auf der Höhe der Zeit. Beim Benziner sollten es wenigstens 110 PS sein, beim Diesel genügen 100.
Bild: Sven Krieger
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Ausstattung: "Chic" ist schon ganz chic, "So Chic" (1450 Euro) setzt auf viel Kosmetik. Der "Sport Chic" bleibt passend den Spitzenmotorisierungen vorbehalten. Viele weitere Optionen stecken in Paketen. Extras: Connecting Box (Bluetooth & USB, 300 Euro), Parkpiepser hinten (300 Euro), LED-Rückleuchten (300 Euro).
Bild: Werk
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Mini Cooper (seit 10/14) • Preis: ab 16.800 Euro • vier Benziner (75 bis 192 PS), drei Diesel (95 bis 170 PS) • Sechsstufenautomatik ab 102 PS • drei Ausstattungen.
Bild: Christoph Boerries
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Karosserie: Den Mini gibt es auch als Fünftürer – so viel Komfort kostet 900 Euro.
Bild: Roman Raetzke
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Antrieb: Ein knackiges Fahrspaßgerät ist der Cooper S mit 192 PS. Aber schon der 136-PS-Benziner ist freudig agil, bei den Dieseln genügen dank 270 Nm schon 116 PS.
Bild: Christoph Boerries
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Ausstattung: "Salt", "Pepper" und "Chili" heißen die Pakete, um den Mini aufzupeppen – alle Inhalte sind aber auch einzeln zu haben. Wenn Sie nicht alles benötigen, lohnt sich das Nachrechnen. Extras: Lederlenkrad (550 Euro), Bluetooth-Freisprecheinrichtung (150 Euro), Parkpiepser hinten (300 Euro).
Bild: Toni Bader