Klein – und doch premium: Der A1 Sportback ist ein Audi im Taschenformat. Mit "Nobilitätsgarantie", denn wer in Ingolstadt einkauft, der will gleichzeitig auch was fürs Image tun.
Das macht Eindruck: kurze Karosserieüberhänge, relativ üppiger Radstand (2,46 Meter), flache Dachlinie, dazu natürlich der große Audi-Grill, der sich in dieser geschrumpften Umgebung besonders mächtig ausnimmt.
Die charakteristische Audi-Sicke in Hüfthöhe setzt sich am Hinterteil fort, läuft rund ums Auto.
Knapp 3,99 Meter misst der A1 in der Länge, relativ schmale 1,75 Meter in der Breite. Trotzdem ...
... soll er ein glaubhafter Viersitzer sein, was ihm vom Mini unterscheidet.
Showtime im Innenraum des Audi A1 Sportback: Hier begeistern u.a. Leichtbausitze ...
... Glitzerarmaturen und Luftdüsen mit Turbinenoptik. Der Serien-A1 wird nüchterner aussehen.
Ausfahrbarer Schalthebel: Vor dem DSG-Getriebe ist ein Elektromotor zwischengeschaltet. Er gibt dem 150 PS starken 1,4-Liter-Benziner Schützenhilfe. Auch eine Start-Stopp-Automatik ist an Bord.
Breite Spur, 18-Zoll-Räder, aber mit Leichtlaufreifen – es muss (oberstes Gebot) gespart werden. Nur im Verbrauch, versteht sich, nicht in der Anmutung. 3,9 Liter soll der A1 Sportback konsumieren, Hybridantrieb sei Dank.
Blick in die Zukunft: Futuristische Leuchtkörper sind bei Audi längst zum Markenzeichen geworden.
Erkannt? Durch diese dünnen Schlitze am Heck wabern 92 Gramm CO2 pro Kilometer. Interessant wäre es mal zu hören, wie das klingt.
Schnittig wie das gesamte Auto: Rückspiegel im Sportback-Format mit integrierter Blinkleuchte. Alles andere wäre ja auch Rückschritt.
Markante Optik: Unter dem zweiteiligen Spoiler sitzt die üppig dimensionierte dritte Bremsleuchte. Damit wird Verzögern zum Fest!
Charakter rundum: Die umlaufende Linie macht auch vor den Rückleuchten nicht halt.
Präsentation im Herbst 2007: So sah die ursprüngliche Designstudie als Zweitürer im Coupé-Look aus. Singleframe mit Chromgitter, futuristische Tagfahrleuchten und eine aggressive ...
... Frontschürze mit integrierten Nebelscheinwerfern – das war schon mal ein netter Ausblick auf den Sportback. Zwar nannten die Ingolstädter ihr Baby offiziell noch Metroconcept quattro, die Formensprache ...
... des kleinsten Audi hat sich allerdings nicht grundlegend verändert. Gut so. Der recht lange Überhang vorn und das ...
... Stummelheck gefielen schon beim ersten Auftritt, die beiden Endrohre verleihen dem Mini-Konkurrenten einen sportlichen Auftritt.
Aus diesen Öffnungen kommt nicht immer etwas raus. Schon der A1 Metroconcept quattro trug fortschrittliche Hybridtechnik unterm Blech, kann dank eines 41 PS starken ...
... Elektromotors auch völlig abgasfrei fahren. Bis zu 100 Kilometer könnten so zurückgelegt werden. Geht der Saft zur Neige, kommt der 150 PS starke ...
... 1,4 Liter TFSI-Motor zum Einsatz. Er soll die 3,91 Meter lange Studie in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Im aktuellen Sportback leistet der Benziner ebenfalls 150 PS, die elektrische Unterstützung wurde allerdings auf 27 PS reduziert.
Was das Überholprestige betrifft, gibt's keine kompromisse: Hier ist der Audi A1 gegenüber seinem kleinen Mini-Konkurrenten aus München klar überlegen. Süß guckt der Ingolstädter jedenfalls nicht.
Saubermann: Kombiniert wird der sportliche Auftritt mit jeder Menge Öko-Hightech wie etwa der Möglichkeit zur Bremsenergierückgewinnung.
Von außen schon auf den ersten Blick als Audi zu erkennen, gab sich die 2007er Metroconcept-Studie innen aufgeschlossen für neue Formen.
Spätestens bei dieser Ansicht wird die Einsortierung nach Ingolstadt schwierig. Das unten abgeflachte Lenkrad ist ein Hinweis.
Reichlich optimistisch: Angesichts der Leistung dürften die 280 km/h auf dem Tacho etwas hochgegriffen sein. Knappe 200 km/h als Topspeed sind da schon realistischer.
Modern und verspielt: Das Interieur des Metroconcept quattro ist weit enfernt von moderner Sachlichkeit. Hier war klar der Arbeitsplatz des Mini im Visier der Entwickler.
Usus: Ohne MP3-Player an Bord ist heute kein Blumentopf zu gewinnen. Das dürfte sich auch künftig nicht ändern.
Spritspar-Fuchs: Die Automatik mit Start-Stopp-Funktion schaltet den Motor an der Ampel ab, beim Tritt aufs Gaspedal startet das Aggregat wieder.
Kräftige V8-Brenner gut sichtbar zu verbauen ist nicht neu, der Audi R8 hat's vorgemacht. Beim Metroconcept quattro kann immerhin der Elektromotor bestaunt werden.
Plug in, drive out: Schon die 2007er Hybrid-Studie sollte alternativ an einer herkömmlichen Steckdose wieder aufgeladen werden können.
4,9 Liter im Drittelmix könnten mit dem Hybrid-A1 möglich sein, verkündete Audi einst. Der Pariser Sportback ...
... toppt das locker – ihm bescheinigen die Ingolstädter nur 3,9 Liter Durchschnitts-Durst.
Das Gimmick zum Auto: Passend zum Hightech-Innenraum kursierten 2007 Bilder zu dieser handlichen Allzweckwaffe. Die Kombination aus Autoüberwachung, ...
... mobilem MMI ...
... Navigations-Gerät, ...
... Mobiltelefon ...
... und Musik-Player ist bis dato einzigartig. Ob es im A1 Sportback zum Einsatz kommt? Mal abwarten.
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