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Audi A7 Sportback (2018): Test

Audi A7 Sportback (2017): Infos
Audi legt den A7 Sportback neu auf. Die Limousine mit dem coupéartig abfallenden Dach fährt als typischer Vertreter der "viertürigen Coupés" in die zweite Generation – der Vorgänger mit dem Baucode 4G (seit 2010 im Programm, letztes Facelift 2014) hat damit ausgedient. Unterm Blech des Neuen kommt eine Plattform in Stahl-Alu-Mischbauweise zum Einsatz. Beim Design hat Audi die Messlatte ...
Bild: Audi AG
Audi A7 Sportback (2017): Infos
... schon im Vorfeld hoch gelegt: Nachdem die Designelemente der Prologue-Studien im neuen A8 nur teilweise in die Serie überführt wurden, kündigte Audi für den A7 eine deutlichere optische Verwandtschaft mit den Designkonzepten an.
Bild: Werk
Audi A7 Sportback (2017): Test
Und so hat auch der A7 einen breiteren und vor allem tieferliegenden Grill, die Front haben die Designer stärker nach unten gezogen und die Haube mit prägnanten Falzen versehen, die gleich an den A5 erinnern. Die Scheinwerfer sind nicht ...
Bild: Audi AG
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... ganz so schlitzförmig wie bei den Studien und übernehmen die Form des Vorgängers. Keine Revolution, aber im Vergleich mit dem ersten A7 ein merkbarer Sprung im Design.
Bild: Audi AG
Audi A7 Sportback (2017): Test
So entfällt die seitliche Schulterlinie, der Neue hat betontere Radhäuser vorne und hinten, die von den größten Rädern (21 Zoll) vollständig ausgefüllt werden. Der Fensterausschnitt ändert sich in seiner Form praktisch überhaupt nicht – an Wiedererkennungswert mangelt es der sportlich geschnittenen Limousine also auch weiterhin nicht.
Bild: Audi AG
Audi A7 Sportback (2017): Test
Große Veränderungen gibt es am Heck: Die beiden Rückleuchten sind mit einem Leuchtband verbunden, das sich zwischen Kennzeichen und den vier Ringen auf dem Heckdeckel spannt.
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Audi A7 Sportback (2017): Infos
Die Übergänge in die Flanke tragen weiterhin eine prägnante Kante. Diese verläuft jetzt flacher als bislang, was für mehr Dynamik im Stand sorgen soll.
Bild: Audi AG
Audi A7 Sportback (2017): Infos
Interieur: Wie so oft zeigt sich der Generationenwechsel am deutlichsten im Innenraum. Im Falle des A7 bedeutet das: Die Neuerungen, die Audi erstmals im A8 vorgestellt hat, finden sich auch in der sportlichen Limousine wieder. Die Innenraum-Architektur wurde für den A7 aber angepasst. So haben die Innenraumdesigner das Cockpit dem Fahrer entgegengeneigt. Passend dazu ...
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Audi A7 Sportback (2017): Test
... wurde ein planer Hauptmonitor (10,1 Zoll) verbaut. Obwohl der A8 die gleiche Hardware hat, kommt dort ein leicht nach außen gewölbter Bildschirm zum Einsatz. Damit der Beifahrer auch auf die Funktionen zugreifen kann. Im A7 ist dagegen alles stärker auf den Fahrer ausgerichtet, was uns gefällt. Dieser Schuss Sportlichkeit tut dem cleanen Cockpit richtig gut.
Bild: Audi AG
Audi A7 Sportback (2017): Test
Dass sich die Materialien hervorragend anfühlen und ausschauen, verkommt bei Audi fast schon zur Selbstverständlichkeit. Dennoch: Auch Überkritische dürften hier nichts zu vermelden haben. Das haptische und akustische Feedback der Touchscreens passt da gut ins Bild – ein sehr guter Ersatz für die guten, alten Knöpfe. Die Sitzposition vorne fällt etwas sportlicher, also tiefer, aus. Auch große Menschen finden in der ersten Reihe ohne anzuecken tadellos Platz. Die ...
Bild: Audi AG
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... Sitze sind ein gelungener Mix aus straffem Polster und bequemer Langstreckentauglichkeit – volle Punktzahl. Tür auf und nach hinten: Dort gibt es deutlich mehr Platz als das nach hinten abfallende Dach vermuten lässt. Mit 1,95 Meter kann AUTO BILD-Redakteur Peter Fischer zwar nicht vollständig aufrecht sitzen, das sei aber verziehen. Normalgewachsene sitzen im A7-Fond wie in einer konventionellen Limousine und genießen vollen Reisekomfort. Erstaunlich ist, dass auch für sehr lange Beine noch viel Kniefreiheit vorhanden ist.
Bild: Audi AG
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Beim Thema Praxisnutzen führt Audi die vergrößerte Durchladebreite (1,05 Meter) und den Kofferraum mit bis zu 1390 Litern (bei umgelegter Sitzbank, ansonsten 535 Liter) Ladevolumen an. Im Fond gibt es Einzelsitze, sodass der A7 zum 2+2-Sitzer wird. Optional kann aber auch eine dreisitzige Rücksitzbank geordert werden.
Bild: Audi AG
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Fahren: Im Prinzip steckt im A7 die gleiche Technik wie im neuen A8, allerdings spürbar sportlicher abgestimmt. Zumindest wenn es der Fahrer will. Im Komfort-Modus erkennst du nämlich nur an ...
Bild: Audi AG
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... der Nadel des Drehzahlmessers, dass der Sechszylinder-Benziner (340 PS) überhaupt läuft. Geräusche von außen und dem Motor werden einfach weggedämmt. Das Fahrwerk flauscht jede noch so kleine Unebenheit weg. Dazu kommt eine Doppelkupplung in Bestform, die endlich schnelle Schaltzeiten mit dem Komfort einer Wandlerautomatik kombiniert.
Bild: Audi AG
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Und dass Audi den 55 TFSI genannten Benziner hybridisiert hat? Merkt der Fahrer überhaupt nicht. Und das ist als Kompliment gemeint. Das 48-Volt-Bordnetz bleibt im Hintergrund, ...
Bild: Audi AG
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... senkt aber den Verbrauch. Audi verspricht 6,8 Liter je 100 Kilometer, bei uns standen am Ende knapp acht Liter auf dem Bordcomputer. Der A7 kann aber auch anders. Im Sportmodus ...
Bild: Audi AG
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... mutiert das fette Coupé zum handlichen Sportwagen. Selbst enge Biegungen umrundet der dicke Audi dank der neuen Allradlenkung sauschnell.
Bild: Audi AG
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Ausstattung: Wer gerne im Konfigurator spielt, der wird mit dem A7 seine helle Freude haben. 15 Lackfarben stehen zur Auswahl, ...
Bild: Audi AG
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... dazu kommen das obligatorische S-Line-Paket (anderer Grill, sportlich ausgeformte Schürzen und Schweller).
Bild: Audi AG
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Die Scheinwerfer sind in drei Versionen lieferbar. Die beiden höherwertigeren Versionen verfügen über zwölf Leuchteinheiten – die Topversion ist das bekannte HD Matrix LED-Licht ("Laserlicht").
Bild: Audi AG
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Im Innenraum kann der A7 mit belüfteten Massagesitzen vorne zur Autobahn-Wellness-Oase aufgerüstet werden.
Bild: Audi AG
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Dazu kommt eine Ambientebeleuchtung und auf Wunsch eine Innenraumbeduftung sowie Ionisierung im "Air Quality"-Paket.
Bild: Audi AG
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Standardmäßig steht der A7 mit dem "MMI Radio" beim Händler. Darüber rangieren "MMI Navigation" und "MMI Navigation plus". Die Liste der Soundsysteme umfasst ganze vier Posten. Die Toplautsprecher liefert Bang & Olufsen mit dem sogenannten "Advanced Sound System" inklusive 3D-Klang für die Fond-Passagiere. (Foto: A8)
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
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Die aus dem A8 bekannte AI-Taste lässt den A7 auf Wunsch automatisch parken und selbstständig in Garagen rangieren – diese Funktionen sind jedoch erst im Laufe des Jahres 2018 verfügbar. Das dafür notwendige Sensoren-Aufgebot besteht aus bis zu fünf Radarsensoren, fünf Kameras, zwölf Ultraschallsensoren und einem Laserscanner im Kühlergrill. (Foto: A8)
Bild: Audi AG
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Connectivity: Die Connectivity übernimmt der A7 aus dem großen Bruder A8. Dazu zählt das "MMI touch Response", das im neuen Sportback das klassische MMI ersetzt. Es besteht aus zwei Bildschirmen: Der obere Hauptbildschirm (10,1 Zoll) ist dabei für die Bedienung von Multimedia und Navigation vorgesehen. (Foto: A8)
Bild: Audi AG
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Darunter befindet sich ein kleinerer 8,6-Zoll-Touchscreen, über den sich Klimaanlage, Sitzheizung und Texteingabe steuern lassen. Das neue Infotainment ersetzt die vorherigen Dreh-Drück-Schalter und Tasten durch haptisches Feedback auf dem Touchscreen – fast so, als würde man einen echten Knopf drücken. Optional bietet Audi zudem eine Sprachbedienung an, die Befehle mittels lokal im Fahrzeug abgelegter Informationen und Wissen aus der Cloud verarbeitet. (Foto: A8)
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
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Ist die Option "MMI Navigation plus" gewählt, entfällt die klassische Tachoeinheit und wird durch die neueste Version des "Audi virtual cockpit" ersetzt. Der 12,3 Zoll große Bildschirm gibt alle nötigen Fahrzeug- und Fahrinformationen wieder und zeigt auf Wunsch auch die Karte des Navigationssystems an. Optional wird auch ein Head-up-Display angeboten. Zusätzlich beherrscht der A7 Verkehrszeichen- und Gefahreninformation – sogenannte "Car-to-X-Dienste", die Informationen von anderen Audi-Fahrzeugen auswerten, die ebenfalls gerade auf der Straße sind. (Foto: A8)
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
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Motoren: Alle Motoren im neuen A7 werden teilelektrifiziert sein, denn Audi stattet alle Aggregate serienmäßig mit einem Mildhybridsystem (MHEV) aus. Bei den V6-Varianten besteht dieses System aus einem 48-Volt-Hauptbordnetz, einem Riemen-Starter-Genarator (RSG) und einer Lithium-Ionen-Batterie. (Foto: A8)
Bild: Audi AG
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Diese wird über den Generator bei jeder Verzögerung durch Rekuperation mit einer Leistung von bis zu zwölf kW gespeist. Das viertürige Coupé kann zwischen 55 und 160 km/h mit deaktiviertem Motor im Schubbetrieb "segeln" und danach über den RSG komfortabel neu starten. Die Start-Stopp-Funktion wurde deutlich erweitert und setzt ab 22 km/h ein – eine Kamera liefert den Impuls, der den Motor wieder starten lässt, ...
Bild: Audi AG
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... sobald der Vordermann weiterfährt. Audi bietet den A7 mit einem Diesel und einem Benziner an. Die benzinbetriebene Version erhält den 340 PS starken Dreiliter-V6-TFSI . Die neue Modellbezeichnung ist nach neuer Audi Nomenklatur A7 55 TFSI. Mit einem Drehmoment von 500 Nm beschleunigt der Sportback in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 250 km/h liegen. Übersetzt ...
Bild: Audi AG
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... wird der Motor über ein Siebengang-"S tronic"-Doppelkupplungsgetriebe. Serienmäßig verfügt der A7 über den "quattro"-Allradantrieb. Er nutzt die effiziente ultra-Technologie, die den Hinterradantrieb immer dann zuschaltet, wenn er gebraucht wird. Auch ...
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
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... eine Dieselvariante steht zur Verfügung. Der 286 PS starke V6 als 50 TDI bewegt den A7 selbstgezündet vorwärts. 620 Nm müssen die Reifen beim Diesel auf die Straße bringen. Als Getriebe dient, anders als beim Benziner, eine Achtgang-Tiptronic-Automatik, Allrad ist aber auch hier Serie. Audi kündigt zudem weitere Vierzylinder-Aggregate an, jeweils als Diesel und Benziner. Der Basispreis liegt beim A7 50 TDI quattro bei 66.300 Euro.
Bild: Audi AG
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Gebrauchtwagen: Ende 2010 kam der Audi A7 auf den Markt. Zu Beginn hat Audi das viertürige Coupé mit vier Sechszylinder-Motoren (2.8 FSI, 3.0 TFSI und zwei 3.0 TDI) angeboten, später folgten weitere Motorisierungen, sogar zwei Vierzylinder (1.8 TFSI ultra und 2.0 TFSI). Das Sportmodell ...
Bild: Werk
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... Audi S7 (Foto) wurde von 2012 bis 2014 mit einem 420 PS starken Achtzylinder verkauft, ab 2014 leistet der S7 sogar 450 PS. Noch stärker ist nur das Topmodell RS 7, das ab 2013 560 PS und später als performance-Version sogar 605 PS leistete.

Bild: Werk
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Nach knapp vier Jahren Bauzeit erhielt die A7-Baureihe im Mai 2014 ein Facelift. Erkennbar ist der aufgefrischte A7 an schmaleren Scheinwerfern mit neuen Tagfahr-LEDs, einem breiteren Kühlergrill und neuer Grafik der Rückleuchten. Zusätzlich hat Audi das MMI modernisiert und den Motoren mehr Leistung verpasst. Das Angebot an gebrauchten A7 ist riesig, ...

Bild: Werk
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... die Online-Börsen haben knapp 1000 A7 gelistet, wobei rund 90 Prozent auf die Dieselversionen entfallen. A7 Benziner sind extrem rar. Die günstigsten Exemplare des viertürigen Coupé starten bei knapp 20.000 Euro, dafür sind 200.000 Kilometer und mehr inklusive. Interessierte haben in dieser Preisregion zumeist nur die Wahl zwischen ...

Bild: Uli Sonntag
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... den frühen Baujahren 2010 und 2011. Die moderneren Faceliftmodelle (Foto) gibt es mit etwas Glück schon ab rund 30.000 Euro. Wer noch mal 10.000 Euro mehr investiert, bekommt drei Jahre alte, gepflegte Modelle aus erster Hand. Das Sportmodell Audi S7 startet gebraucht ebenfalls bei etwa 40.000 Euro. Noch mal deutlich teurer ist ...

Bild: Werk
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... der 560 PS starke RS 7, für den mindestens 60.000 Euro fällig werden. Den Audi RS 7 performance (Foto) mit 605 PS gibt es sogar gebraucht nicht für unter 85.000 Euro. Was die Langzeitqualität angeht, schneidet der Audi A7 überdurchschnittlich gut ab. Ein offizieller Rückruf betraf die 3.0 TDI-Modelle, die zwsichen März und Dezember 2012 gebaut wurden. In der Mängelliste ...

Bild: Lena Willgalis
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... des TÜV-Report ist der Audi A7 ansonsten sehr unauffällig. Der Limousinen-Bruder A6 gilt sogar als mängelärmstes Auto der oberen Mittelklasse. Wie bei allen Gebrauchtwagen gilt: Beim Kauf lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen und ein gepflegtes Exemplar vom Vertragshändler kaufen. Wenn etwas kaputt geht, wird es in dieser Klasse teuer.

Bild: Werk