Für Traumreisen gemacht: A8, 7er und S-Klasse sind die deutschen Luxusliner. Sie verwöhnen die Passagiere nicht nur mit unvergleichlichem Komfort, sondern haben auch ...
... die neueste Technik an Bord. Nachtsicht-Funktion, Radar-Abstandswarner, elektrische Einparkhilfen mit Kamera, massierende Sessel, PreSafe-System – nur Lenken muß man noch selbst.
Der Audi hat mit 335 PS am wenigsten Wums unter der Haube. Dank Alukarosse und Allradantrieb ...
.... liefert er dennoch respektable Sprintwerte. Insgesamt kommen die drei Luxuslimousinen auf 1090 PS aus 24 Zylindern. Von links nach rechts: BMW mit 4,8, Mercedes mit 5,5 und Audi mit 4,2 Litern Hubraum.
Der BMW punktet mit hervorragenden Fahreigenschaften. Doch auf teuren Kreuzfahrten möchte man nicht mit Platzproblemen und schlechtem Bordservice leben – deshalb nur Platz drei.
Der Audi gewinnt den Wettbewerb – weil er mit 75.700 Euro das günstigste Fahrzeug im Vergleich ist und dafür aber ein All-inclusive-Paket aus Luxus und Technik bietet. Die neue S-Klasse ...
... hat zwar, was die Fahr- und Komforteigenschaften angeht, eindeutig den Bug vorn. Doch die 89.668 Euro Grundpreis sind zuviel – der Stuttgarter Dampfer läuft als zweiter ins Ziel ein. Der BMW kostet inklusive Adaptive Drive (3200 Euro) 80.500 Euro.
Das schwäbische Traumschiff kann eigentlich alles – und das auch noch besonders gut. Dank Luftfederung ...
... neigt er sich beim Kurventanz kaum wahrnehmbar. Ebenso untadelig verhält er sich auf Hoppelpisten: Trotz ...
... der großen 19-Zöller ist der Abrollkomfort hervorragend.
Schnell schnell, schnell langsam: In 9,4 Sekunden durchbricht der Mercedes die 100er-Marke, rund 12 Sekunden später ist er 200 km/h schnell. Phantastisch für ein Auto dieser Größe ist der Bremsweg: 36,9 Meter kalt, 36,0 Meter warm.
Kraftpaket: Der V8 im Mercedes ist das stärkste Aggregat im Vergleich. 388 PS, 530 Nm – und dazu die feine Sortierung der Siebenstufen-Automatik, die garantiert, daß eigentlich bei jeder Drehzahlsituation ein Großteil der maximalen Kraft anliegt.
S-Klasse – das ist der langjährige Inbegriff deutscher Hochtechnologie und strahlender Innovationskraft. Die neue Generation bleibt diesem Ruf treu: Zur Ausstattung gehören ...
... die seitlich schwenkbaren Bi-Xenon-Scheinwerfer (1589 Euro) genauso ...
... wie die Nachtsicht-Funktion, ...
... das radargestützte Abstandswarn-System "Distronic plus", ...
... die Einparkhilfe mit Rückwärts-Kamera oder auch ...
... die serienmäßig mit Leder bezogenen Komfortsessel, die sich ...
... elektrisch optimal an die Körperform anpassen lassen.
Schlichte Eleganz: Mercedes hat das Cockpit der S-Klasse nach BMW-Vorbild ordentlich aufgeräumt. Zentrales Element ...
... ist der Monitor des Bordcomputers.
Das große Manko des Mercedes: Der Kofferraum ist mit 560 Litern zwar größer als die Ladeabteile der Konkurrenten. 405 Liter Zuladung sind in dieser Klasse aber geradezu peinlich und passen besser zu einem Rettungsboot als zu einem Luxusdampfer. Kaum besse
... macht dies aber der 7er: Er kann auch nur läppische fünf Kilo mehr schleppen. Deutlich souveräner ...
... erweist sich der 7er im Fahrverhalten und beim Federungskomfort. Die aufpreispflichtige Dämpferregelung inklusive Wankstabilisierung hält das bayerische Schiff präzise und mit relativ wenig Seitenneigung auf Kurs. Gleichzeitig ...
... reagiert der 750 zackig auf Richtungsänderungen, bleibt selbst beim hektischen Ausweichen enorm spurstabil. Auch der elektronische Schleuderschutz DSC hält sich sportlich fair zurück. Dazu kommen ...
... eine ausgewogene Abstimmung der Federung, optimale Geräuschdämmung und eine im Ton äußerst zurückhaltende Geräuschkulisse. Nur der Geradeauslauf bei hohem Tempo wirkt noch immer nicht so souverän, wie es in dieser Klasse sein sollte.
Ein Paradebeispiel für hohe Motorenbauschule: der mit aufwendiger Ventilsteuerung bestückte BMW-Motor (367 PS). Er scheint hohe Drehzahlen wie sanftes Touren gleichermaßen zu lieben und beschleunigt den 7er ...
... in nur 5,7 Sekunden auf Tempo 100.
Luxus-Schuhwerk: Der Münchner trägt extravagante 19-Zöller.
Ja, da schau her: Bi-Xenon ist beim BMW Serienstandard. Für 650 Euro guckt der Münchner sogar um Ecken.
Auch der BMW ist mit einem Abstandswarner ausgerüstet. Der Sensor erfaßt, ...
... und im Instrument erscheint eine gut sichtbare Meldung.
Havanna Lounge? Dunkles Holz und schweres Leder (ab 2620 Euro) – zusammen mit den hellen Bezügen der Sitze wirkt das ...
... wie in einem exklusiven Hanseaten-Club. Die Komfortsitze ...
... bieten auch Lehnenverstellung und Massagefunktion.
Bequeme, elektrisch verstellbare Sitze hat der Audi auch. Sogar mit einer elektrischen Sitzauflagen-Verlängerung, die besonders bei langen Reisen praktisch ist. Und er hat noch was: Nur bei ihm sind serienmäßig aktive Kopfstützen an Bord. Zudem ...
... hat der Fahrer an seiner edel ausgestatteten Schaltzentrale reichlich Platz, genau wie der Rest der Crew.
Der Kofferraum fällt mit 500 Litern Ladevolumen nicht allzu üppig aus. Dafür ist die Zuladung von 485 Kilo (zumindest vergleichsweise) ordentlich.
Mittelschwere See: Im Slalom bekommt der Audi eine leichte Schieflage. Wegen seiner etwas strafferen Abstimmung ...
... versprüht er etwas mehr Sportlichkeit als BMW und Mercedes. Und das trotz Luftfederung ...
... inklusive Komfort-Mode. Darin prinzipiell auf stressfreies Reisen getrimmt, werden Bodenwellen dennoch spürbar.
Sicher, 6,4 Sekunden von null auf 100 sind ganz und gar nicht schlecht. Mit den Konkurrenten kann der Audi dennoch nicht mithalten. Seine insgesamt schwächere Elastizität kompensiert er immerhin mit einer akustischen Wiedergutmachung. So ...
... kernig-wohlig klingt sonst keine Luxuslimousine. Beschleunigen unter Vollast, ausdrehen bis in den roten Bereich – Überholmanöver und Sprints mit dem Audi werden durch dessen Sahne-Achtzylinder zur reinen Wonne.
Ein teurer Augen-Blick: Das "adaptive light"-Paket mit Xenon-, Kurven- und Abbiegelicht kostet 1500 Euro.
Und nochmal adaptive: Audis Abstandsregelung heißt "adaptive cruise control". Das Radar im unteren Kühlergitter ermittelt die Entfernung, ...
... die Meldung erscheint im Tacho.
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